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Stürze verhindern: Stürze können jeden treffen

Stürze verhindern: Stürze können jeden treffen
Der Sturz ist schweizweit die häufigste Unfallursache in der Freizeit – zu Hause und unterwegs. Über 280 000 Personen verletzen sich so pro Jahr. Verlieren Sie nicht den Halt: Die BFU hilft Ihnen, Stürze zu vermeiden.

15 000 schwere Sturzunfälle pro Jahr

Auf einer Leiter eine Lampe montieren, die Treppe hoch- und runtergehen, Einkäufe erledigen: Gerade bei selbstverständlichen und alltäglichen Tätigkeiten passieren Unfälle. Stürze – aus der Höhe, auf der Treppe oder durch Stolpern auf gleicher Ebene – fordern jedes Jahr über 15 000 Schwerverletzte.

1600

Menschen sterben jährlich an den Folgen eines Sturzes.

66 %

der Sturzunfälle geschehen ebenerdig. Oft sind Stolperfallen wie lose Teppiche der Grund.

Besonders häufig stürzen wir zu Hause. Zwei Drittel der Sturzunfälle geschehen ebenerdig – meist dann, wenn man es nicht erwartet. Man stolpert über die eigenen Füsse, ein herumliegendes Kabel oder rutscht auf nassem Boden aus. Risikofaktor Nummer 1: Im Alter nehmen Kraft und Gleichgewichts- sowie Reaktionsfähigkeit ab. Aber auch ungeeignete Schuhe, herumliegende Stolperfallen, lose Teppiche auf glatten Böden sowie rutschige, kaputte oder verschmutzte Bodenbeläge sind Risiken.

Bei rund einem Fünftel aller Sturzunfälle stürzt eine Person aus der Höhe oder auf einer Treppe. Ursachen für einen Sturz aus der Höhe sind ungenügende Absturzsicherungen oder ungeeignete Aufstiegshilfen. Auch wenn es banal klingt: Auf einem Stuhl steht man weniger sicher als auf einer standfesten Leiter.

Bei einem Sturz auf der Treppe sind schlecht erkennbare Stufen, eine ungenügende Beleuchtung oder hingestellte Gegenstände oftmals die Ursachen. Besonders gross ist die Sturzgefahr bei Treppen ohne Geländer oder Handläufe.

Ältere Erwachsene sind besonders gefährdet

Ältere Erwachsene sind besonders stark von den Folgen von Sturzunfällen betroffen. Seniorinnen und Senioren stürzen nicht nur häufiger, bei ihnen kann auch fast jede Art von Sturz schwerwiegende Auswirkungen haben: lange Spitalaufenthalte, Einschränkungen in der Mobilität oder den Verlust der Selbstständigkeit. Über 1500 Seniorinnen und Senioren sterben in der Schweiz jährlich nach einem schweren Sturz.

Unfälle verhindern – die Ratgeber der BFU

Schnell und praktisch: Tipps für Ihr Unternehmen

Bei den Themenpräsentationen zur Unfallverhütung vermitteln die BFU-Expertinnen und -Experten bei Ihnen im Unternehmen spannende Hintergrundinformationen und geben praktische Tipps für die Sicherheit.

Für Planerinnen, Planer und Behörden: Rechtliches zur Sturzprävention im Hochbau

Gerade das Sturzrisiko lässt sich durch sicheres Bauen reduzieren. Sichere Treppen, Geländer usw. tragen dazu bei. Doch welche gesetzlichen Vorschriften existieren dazu? Und welche dieser Vorschriften dienen tatsächlich der Sturzprävention durch bauliche Massnahmen im Hochbau? Welche rechtliche Relevanz haben technische Sicherheitsnormen und -empfehlungen?

Die Fachdokumentation «Rechtliches zur Sturzprävention im Hochbau» bietet einen Überblick über den Status quo – für alle Planerinnen, Planer und Behörden:

  • Fachdokumentation 2.034 – Rechtliches zur Sturzprävention im Hochbau

    2.034, Fachdokumentation, Fachdokumentation A4, 52 Seiten, auch erhältlich auf Französisch, Italienisch
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Die BFU hat auch die kantonalen Vorgaben zusammengefasst.

Publikationen

  • Status 2019 – Statistik der Nichtberufsunfälle und des Sicherheitsniveaus in der Schweiz

    2.360, Forschung & Statistik, STATUS , 64 Seiten, auch erhältlich auf Französisch, Italienisch, Englisch
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  • bfu-Report Nr. 71 – Nichtberufsunfälle in der Schweiz: Aktualisierte Hochrechnung und Kostenberechnung

    2.246, Forschung & Statistik, Report A4, 114 Seiten, auch erhältlich auf Französisch, Italienisch, Englisch
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