Dossier

Bauen für mehr Sicherheit

Bauen für mehr Sicherheit
Zu Hause verletzen sich in der Schweiz jedes Jahr rund 260 000 Personen bei Unfällen. Klar ist: Wer sicher baut, kann das Unfallrisiko reduzieren. Wie das geht, lesen Sie in den Ratgebern der BFU.

Unfälle durch bauliche Mängel

Zuhause fühlen wir uns sicher – zu recht. Trotzdem schadet ein wenig Vorsicht nie. Denn auch im trauten Heim lauern einige Gefahren. Insbesondere wenn bauliche Mängel vorliegen oder das Gebäude bereits älter ist und sich die Sicherheitsstandards geändert haben.

Passieren Unfälle zu Hause, dann sind es meistens Stürze. Wer unvorsichtig ist, kann z. B. über eine Türschwelle stolpern. Es können auch andere Unfälle passieren: sich den Finger einklemmen oder Schnittverletzungen durch Unfälle mit Glas. Bei Kleingewässern wie Teichen besteht für Kleinkinder die Gefahr, dass sie ertrinken.

Natürlich beschränken sich solche Unfallrisiken nicht nur auf das Zuhause. Überall, auch z. B. in Sporthallen oder im Freibad, können solche Unfälle passieren.

Stürzen, einklemmen oder quetschen –

alles Risiken, die sich mit baulichen Massnahmen reduzieren lassen.

Sichere «Bauteile»

Wer beim Bau auf die Sicherheit achtet, kann das Unfallrisiko sehr stark reduzieren. Bei den folgenden Bauteilen lohnt es sich besonders, Aufmerksamkeit zu schenken:

  • Treppen
  • Türen
  • Bodenbelag
  • Geländer und Brüstungen
  • Glas
  • Beleuchtung
  • Kleingewässer wie Teiche oder Biotope

Die BFU hat in ihren Ratgebern verschiedene Tipps für Sie bereit, mit denen Sie diese Bauteile sicher machen können.

Unfälle verhindern – die Ratgeber der BFU

Beratungen zu Hochbauten

Sie haben sicherheitstechnische Fragen zu Hochbauten? Die BFU berät Sie gerne. Kontaktieren Sie uns über unser Kontaktformular. Eine Beratung basiert auf einer sicherheitstechnischen Analyse der Situation und ist mehrheitlich kostenpflichtig. Die BFU erstellt für Sie gerne eine Offerte.

Für Planerinnen, Planer und Behörden: Rechtliches zur Sturzprävention im Hochbau

Gerade das Sturzrisiko lässt sich durch sicheres Bauen reduzieren. Sichere Treppen, Geländer usw. tragen dazu bei. Doch welche gesetzlichen Vorschriften existieren dazu? Und welche dieser Vorschriften dienen tatsächlich der Sturzprävention durch bauliche Massnahmen im Hochbau? Welche rechtliche Relevanz haben technische Sicherheitsnormen und -empfehlungen?

Die Fachdokumentation «Rechtliches zur Sturzprävention im Hochbau» bietet einen Überblick über den Status quo – für alle Planerinnen, Planer und Behörden:

  • Fachdokumentation 2.034 – Rechtliches zur Sturzprävention im Hochbau

    2.034, Fachdokumentation, Fachdokumentation A4, 52 Seiten, auch erhältlich auf Französisch, Italienisch
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Die BFU hat auch die kantonalen Vorgaben über die rechtlich relevanten Vorgaben für sturzrelevante Bauteile zusammengefasst.

Publikationen

  • bfu-Sicherheitsdossier Nr. 09 – Haus und Freizeit

    2.097, Forschung & Statistik, Sicherheitsdossier A4, 324 Seiten, auch erhältlich auf Französisch, Italienisch, Englisch
    picture_as_pdf Herunterladen PDF
  • Fachdokumentation 2.034 – Rechtliches zur Sturzprävention im Hochbau

    2.034, Fachdokumentation, Fachdokumentation A4, 52 Seiten, auch erhältlich auf Französisch, Italienisch
    picture_as_pdf Herunterladen PDF
  • Status 2019 – Statistik der Nichtberufsunfälle und des Sicherheitsniveaus in der Schweiz

    2.360, Forschung & Statistik, STATUS , 64 Seiten, auch erhältlich auf Französisch, Italienisch, Englisch
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