Dossier

Mountainbike und Rollsport

Mountainbike und Rollsport
Mountainbike, Inlineskates, Skateboard oder Trottinetts: Wenn es rollt, kann es auch zu Unfällen kommen. Was passiert und wie Sie es verhindern können, weiss die BFU.

Unfälle nehmen wieder zu

Inlineskates und Rollschuhe – zu Beginn der 2000er-Jahre waren die besonders in. Oder zumindest gab es damals besonders viele Unfälle mit Verletzten. Das zeigt sich in den Unfallzahlen: Im Jahr 2000 verletzten sich knapp 11 000 Menschen bei einem Unfall.

33 000

in der Schweiz wohnhafte Personen verletzen sich jedes Jahr beim Sport auf Rädern und Rollen.

Seitdem haben Unfälle mit Inlineskates und Rollschuhen abgenommen. 2017 waren es noch rund 4000. Dafür stiegen die Unfallzahlen in anderen Bereichen, z. B. beim Mountainbiken.

Insgesamt ist zwischen 2000 und 2005 die Zahl der Verletzten beim Rad- und Rollsport gesunken. Seit dann steigt sie aber wieder: Pro Jahr gibt es rund 33 000 Verletzte.

Wer verunfallt am häufigsten mit Rollerblades, Mountainbike & Co.?

Gemessen am Anteil der Schweizer Gesamtbevölkerung verunfallen beim Inlineskating die unter 17-Jährigen klar am häufigsten. Pro Jahr sind es knapp 3000. Beim Mountainbiken sieht es etwas anders aus. Dort verteilen sich die Verunfallten über ein grösseres Altersspektrum. Insgesamt verunfallen beim Mountainbiken pro Jahr rund 9700 Menschen.

der Verunfallten sind Männer.

Bei den meisten Unfällen mit Verletzung sind Männer betroffen. Sie machen mit jährlich 21 000 Verletzten rund ⅔ der Betroffenen aus.

Welche Verletzungen sind am häufigsten?

Wer auf Rädern und Rollen unterwegs ist und stürzt, verletzt sich häufig an der Hand und am Handgelenk. Schultern und Oberarme sowie der Rumpf sind auch oft betroffen.

Lesen Sie die untenstehenden Ratgeber der BFU. Sie zeigen, was Sie tun können, um Unfälle zu verhindern oder deren Auswirkungen zu minimieren.

Unfälle verhindern – die Ratgeber der BFU

Für J+S-Leiterinnen und -Leiter

Sicherheit ist auch bei den Aktivitäten der J+S-Leiterinnen und -Leiter ein wichtiger Aspekt. Wer sich an die Grundsätze von J+S und der BFU hält, leistet nicht nur einen wertvollen Beitrag zur Unfallprävention, sondern kann auch das Risiko einer strafrechtlichen Verurteilung oder von zivilrechtlichen Haftungsansprüchen in engen Grenzen halten.

Es existieren zahlreiche weitere Merkblätter für die unterschiedlichsten Sportarten. Besuchen Sie die Übersichtsseite.

Publikationen

  • Status 2020 – Statistik der Nichtberufsunfälle und des Sicherheitsniveaus in der Schweiz

    2.384, Forschung & Statistik, STATUS A4, 66 Seiten, auch erhältlich auf Französisch, Italienisch, Englisch
    picture_as_pdf Herunterladen PDF
  • Erhebung 2019 – Tödliche Sportunfälle 2000–2018

    2.999, Forschung & Statistik, Erhebung A4, 7 Seiten, auch erhältlich auf Französisch, Italienisch, Englisch
    picture_as_pdf Herunterladen PDF
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