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Freestylesport

Freestylesport
Beim Freestylesport geht es um Community, Spass, Action. Der Wettbewerb spielt oft nur die zweite Geige. Trotzdem kommt es z. B. beim Trampolinspringen, Slacklinen oder in Snow- und Bikeparks jedes Jahr zu Unfällen. Helfen Sie mit, Unfälle zu verhindern.

Die Schweiz – ein Paradies für Freestylesport

Trampolinspringen, mit dem Mountainbike auf Flowtrails oder mit dem Snowboard in den Snowpark: Die Palette an Freestylesportarten ist breit. Und alle haben sie eines gemeinsam: In der Schweiz kann man sie problemlos ausüben. Bei uns gibt es die unterschiedlichsten Parks, Pisten und Tracks, die sich für Freestylesport eignen.

Nur wenige Unfallzahlen

Da einige der Freestylesportarten noch relativ jung sind, werden im Bereich Freestylesport aktuell nur vereinzelt Unfallzahlen systematisch erhoben. Ein Beispiel gibt es aber.

Knapp 6400

Personen verletzen sich in der Schweiz jedes Jahr in Snowparks.

Über das Unfallgeschehen in Snowparks ist einiges bekannt. Gut 8 % aller Verletzungen im Schneesport ziehen sich Wintersportlerinnen und Wintersportler in Snowparks zu. Das sind knapp 6400 Verletzte pro Jahr.

Unfallursachen

Unfallursachen bei Freestylesportarten sind unterschiedlich. Einige Beispiele:

  • Snowpark: Hier führen vor allem Stürze nach Sprüngen zu teils schweren Verletzungen.
  • Mountainbike: Mangelnde Konzentration und zu hohes Tempo können zu Stürzen und Verletzungen führen – häufig an der Hand und am Handgelenk, an den Schultern und Oberarmen sowie am Rumpf.
  • Trampolinspringen: Hier können gefährliche Sprünge wie Saltos, Zusammenstösse mit anderen Personen oder ungeschickte Landungen zu Verletzungen führen. Bei Unfällen auf dem Gartentrampolin verletzen sich meistens Kinder und Jugendliche zwischen 4 und 15 Jahren.

Deshalb lohnt es sich, auch beim Freestylesport Vorsicht walten zu lassen. Die Ratgeber der BFU geben einen Überblick über die wichtigsten Tipps.

Unfälle verhindern – die Ratgeber der BFU

Für J+S-Leiterinnen und -Leiter

Wer sich an die Grundsätze von J+S und der BFU hält, leistet nicht nur einen wertvollen Beitrag zur Unfallprävention, sondern kann auch das Risiko einer strafrechtlichen Verurteilung oder von zivilrechtlichen Haftungsansprüchen in engen Grenzen halten.

Es existieren zahlreiche weitere Merkblätter für die unterschiedlichsten Sportarten. Besuchen Sie die Übersichtsseite.

Publikationen

  • Status 2020 – Statistik der Nichtberufsunfälle und des Sicherheitsniveaus in der Schweiz

    Forschung & Statistik, Dokumentation A4, 66 Seiten, 2.384, DOI-Nr. 10.13100/BFU 2.384.01, auch erhältlich auf Französisch, Italienisch, Englisch
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  • Tödliche Sportunfälle 2000-2019 – Erhebung 2020

    Forschung & Statistik, Erhebung A4, 7 Seiten, 2.388, DOI-Nr. 10.13100/BFU.2.388.01.2020
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