Porträt

«Sprache und Technologie kombinieren – das fasziniert mich» Als Webredaktor sorgt Benedikt Bucherer dafür, dass die Besucherinnen und Besucher der BFU-Websites die Informationen mühelos finden, sie gerne lesen und gut verstehen. Er schreibt nicht nur Texte, sondern verbindet Sprache mit Technologie, Daten und künstlicher Intelligenz. Das zeigt, wie vielseitig Kommunikation in der Unfallprävention heute ist.

Der Arbeitstag beginnt für Benedikt Bucherer im Zug, wo er in Ruhe seine Mails bearbeitet. An diesem warmen Frühsommertag führt ihn der Weg weiter ans Seeufer zur Webagentur der BFU. Dort steht heute ein Thema auf der Agenda, das seinen Beruf seit einiger Zeit grundlegend verändert: künstliche Intelligenz.

Vom Sprachgefühl zum KI-Assistenten

In der Besprechung mit der Webagentur dreht sich alles um die KI-Assistenten auf den Websites der BFU. Sie helfen den Besucherinnen und Besuchern, schnell und unkompliziert Antworten und Inhalte rund um die Unfallprävention zu finden. Benedikt Bucherer ist als Projektleiter für die Entwicklung von drei KI-Assistenten verantwortlich. «Sprache und Technologie kombinieren – das fasziniert mich», sagt er. 

Als er 2010 sein Germanistikstudium begann, ahnte niemand, wie tiefgreifend KI-Technologie unseren Alltag und die professionelle Kommunikation prägen würde. «Ich durfte mich damals in meine Leidenschaft für Sprache vertiefen.» Während des Studiums erweiterte er seine Fähigkeiten ausserhalb der Uni: Er eignete sich unter anderem Know-how in Social Media und SEO an. «Meine Rolle hat sich danach in verschiedenen Arbeitsstellen ständig erweitert. Heute bedeutet ‹Redaktion› weit mehr als Themen zu setzen, Texte zu verfassen und zu bearbeiten. Das Web ist durch Suchmaschinen und KI-Systeme komplexer geworden. Es braucht analytische und technische Skills. Ich muss verstehen, wie Menschen suchen, wie digitale Systeme arbeiten und was eine Zielgruppe wirklich braucht. Auch, was sie interessiert und hineinzieht. Damit unsere Präventionsbotschaften ankommen, kreieren wir attraktive Stories. Diesen Mix von Herausforderungen finde ich cool.»

Viel Hirnschmalz hinter einem blauen Icon

Wer die BFU-Website öffnet, sieht sofort das runde blaue Icon für den KI-Assistenten. Zur exemplarischen Frage «Wie Risiken in den Bergen vermeiden?» erhalten Interessierte umgehend nützliche Tipps, etwa zur Planung einer Wanderung, zur passenden Ausrüstung oder realistischen Selbsteinschätzung. Dazu kommen Verweise auf Checklisten, Weblinks und Ratgeber zum Thema. Hinter dem benutzerfreundlichen KI-Assistenten mit seinen fundierten Outputs steckt viel Arbeit. Und gutes Teamwork, betont Benedikt Bucherer: «Das beginnt bei uns im Kommunikationsteam, wo verschiedene Disziplinen zusammenkommen – Redaktion, Layout, Social Media und weitere. Wir arbeiten untereinander und mit allen Abteilungen der BFU eng zusammen. Dieser Austausch macht mir Spass – ebenso die Zusammenarbeit mit Dienstleistern wie der Webagentur. Mit wem ich auch zu tun habe: Da kommt viel Qualität. Das bringt nicht nur die Projekte, sondern auch mich selbst voran.» 

Für Kommunikation, die Menschen verbindet

Wann gelingt Kommunikation? «Wenn alle vom Gleichen reden und einander verstehen», hält Benedikt Bucherer fest. «Viele unterschätzen das. Häufig versteht jede und jeder etwas anderes unter demselben Wort oder Text. Meine Aufgabe in der Kommunikation ist es, Klarheit zu schaffen.» Sein Einsatz für Verständlichkeit und Verständnis endet jedoch nicht bei der Website. Der Webredaktor engagiert sich auch in der Personalvertretung der BFU. Dort setzt er sich für einen guten Austausch zwischen Mitarbeitenden und der Direktion sowie für optimale Arbeitsbedingungen ein. «Ich will konkret dazu beitragen, dass alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der BFU gut arbeiten können. Dafür haben wir beispielsweise eine unabhängige externe Vertrauensstelle auf den Weg gebracht.»

Gut unterwegs zwischen KI und Kinderzeit

Kaum ein Arbeitstag bei der BFU gleicht dem andern – das ist ganz auf Benedikt Bucherers Linie: «Am Morgen leite ich vielleicht ein Projekt für ein interaktives Online-Tool. Am Nachmittag schreibe ich Webinhalte oder teste eine neue KI-Funktion. Zunehmend kann ich die Kommunikation der BFU auch strategisch mitgestalten.» Ebenso wichtig ist ihm die Vereinbarkeit des Jobs mit seinem Familienleben. Zwei Tage pro Woche arbeitet er zu Hause. «Die BFU gibt mir den nötigen Freiraum. Vor allem spüre ich viel Vertrauen.» 

Machen Sie mit uns Menschen sicherer

Ein Job bei der BFU bedeutet mehr als nur arbeiten. Hier finden zupackende Profis aus unterschiedlichsten Berufen zusammen, um Unfälle wirksam zu verhüten.

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