Ratgeber

Crossfit Training ohne Verletzungen

Seilspringen und «Crunches» im Wechsel – 15 Minuten am Stück, ohne Pause. Dann noch Liegestütze und Squats. Crossfit verlangt den Teilnehmern Kraft, Ausdauer und Koordination ab. Wie Sie Verletzungen verhindern, lesen Sie im Ratgeber der BFU.

Die 5 wichtigsten Tipps

  • Vor dem ersten Training: Sich von einer Fachperson instruieren lassen
  • Auf den eigenen Körper hören und Ermüdungssignale ernst nehmen
  • Sich vor dem Training ausgiebig aufwärmen
  • Belastung nur langsam steigern
  • Crossfit-Anbieter auswählen, bei dem Qualität vor Quantität steht

Crossfit – intensives Ganzkörper-Training

Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Beweglichkeit: Crossfit ist intensives Training für den ganzen Körper. Gerade bei «Normalsportlern» und Einsteigern kann die hohe Belastung aber zu Verletzungen führen – z. B. zu überdehnten Sehnen und Bändern.

Fehlbelastung und Verletzungen vermeiden

Sicheres Crossfit beginnt bereits bei der Auswahl des Anbieters. «Qualität vor Quantität» lautet hier die Devise. Achten Sie darauf, dass während des ganzen Trainings eine Crossfit-Trainerin oder ein Crossfit-Trainer anwesend ist. Gute Crossfit-Anbieter zeichnen sich ausserdem dadurch aus, dass sie bei allen Übungen mindestens drei Intensitätslevels anbieten.

Einen passenden Anbieter gefunden? Der nächste Schritt zu verletzungsfreiem Training ist die richtige Technik. Lassen Sie sich instruieren. Viele Crossfit-Anbieter führen Einführungskurse durch.

Wer schliesslich mit dem Training beginnt, sollte die Häufigkeit und Intensität der Trainings nur langsam steigern. Es gilt: Zuerst die Anzahl Übungen und Trainings pro Woche erhöhen. Wenn das funktioniert, liegen auch intensivere Übungen mit schnelleren Bewegungen oder mehr Gewicht drin.

Achtung: Dieser Prozess dauert Monate und nicht wenige Wochen. Während dem Training ist es wichtig, Ermüdungssignale ernst zu nehmen – auch wenn die Gruppendynamik Sie mitreisst.

Zwischen den Trainings ist auf genügend Ruhetage zur Erholung zu achten. Wer gesundheitlich angeschlagen oder verletzt ist, verzichtet aufs Training. Und noch eine Empfehlung: Wer über 35 und nicht sehr sportlich ist, sollte vor dem ersten Training einen Check beim Arzt machen. So steht sicherem Crossfit nichts im Weg.

Ihr BFU-Kontakt

Hansjürg Thüler

Hansjürg Thüler

Berater Sport und Bewegung

Publikationen

  • Status 2019 – Statistik der Nichtberufsunfälle und des Sicherheitsniveaus in der Schweiz

    2.360, Forschung & Statistik, STATUS , 64 Seiten, auch erhältlich auf Französisch, Italienisch, Englisch
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