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Rückenprotektoren
Rückenprotektoren

 

Rückenprotektoren kommen in verschiedenen Sportarten zum Einsatz, z. B. im Schneesport, beim Mountainbiken oder beim Reiten. Für Rückenprotektoren für den Schneesport oder fürs Mountainbiking gibt es keine Norm. Einige Anbieter beziehen sich zwar auf die Norm für Motorrad-Rückenprotektoren EN 1621-2, was sicherlich einen gewissen Sicherheitsstandard gewährleistet, ansonsten kann jedoch keine Empfehlung für bestimmte Produkte abgegeben werden.

Rückenprotektoren können, abhängig von Konstruktion und Material und wenn sie optimal sitzen,

  • die Wirkung von direkten Schlägen auf den Rücken dämpfen.
  • die Einwirkung eines spitzen Gegenstands (z. B. eines Steins) mindern.
  • aufgrund der veränderten Eigenwahrnehmung eine leicht verbesserte Stabilisierung des Rumpfs bewirken.

 

Ein Rückenprotektor hat wenig bis keine Schutzwirkung bei Schlägen auf das Steissbein und den Kopf («Zusammenstauchen» der Wirbelsäule), beim Abknicken der Halswirbelsäule sowie bei starken Rotationskräften auf den Rumpf. Diese Krafteinwirkungen können trotz Rückenprotektor zu Brüchen der Wirbelsäule und Schädigungen des Rückenmarks führen.

Die Tragquote des Rückenprotektors beim Snowboardfahren beträgt aktuell 40 %, beim Skifahren 12 % (Wintersaison 2015/16).

Tipps:

  • Für Skifahrer und Snowboarder: Tragen Sie vor allem beim Fahren in Snowparks einen Rückenprotektor. Dort ist das Risiko, den Rücken zu verletzen (z. B. beim Sturz auf kantige Gegenstände wie Box oder Rail) deutlich grösser als beim Fahren auf der Piste.
  • Für Mountainbiker: Tragen Sie beim Freeriden und Downhill einen Rückenprotektor, nebst dem Helm und allen anderen Protektoren (für Schultern, Ellenbogen, Hüften, Knie/Schienbein und evtl. sogar eine Nackenkrause).
  • Probieren Sie den Rückenprotektor vor dem Kauf an. Er muss eng anliegen und gut passen.
  • Verwenden Sie Rucksäcke mit Protektor-Einlagen und packen Sie einen Rucksack sinnvoll (weichere Gegenstände rückennah, härtere Gegenstände weiter aussen).

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