Veranstaltung

VI-Tagung 2026 So wird der Schulweg sicherer

Die VI Tagung 2026 brachte Verkehrsinstruktorinnen und Verkehrsinstruktoren (VI) aus allen Landesteilen zusammen – mit einem gemeinsamen Ziel: Die Sicherheit von Kindern und Jugendlichen auf dem Schulweg weiter zu stärken. Die Tagung bot Einblicke in aktuelle Forschung, konkrete Werkzeuge für die Unterrichtspraxis und vielfältige Möglichkeiten zur Vernetzung.

Auf dem Weg zur «Vision Zero»

Die VI leisten jeden Tag einen wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit von Kindern und Jugendlichen. Ihre Arbeit ist essenziell, um die «Vision Zero» der BFU Realität werden zu lassen: Kein Kind soll mehr bei einem Verkehrsunfall ums Leben kommen.

Die Tagung 2026 stellte den Einsatz der VI ins Zentrum – mit dem Ziel, ihnen zusätzliche Instrumente und Know how mitzugeben. Ebenso wichtig war es, den Dialog und Austausch über Kantons- und Korpsgrenzen hinweg zu fördern und das Netzwerk der VI weiter zu stärken.

Vernetzung im Fokus: das «Speed‑Networking»

Ein besonderes Highlight der diesjährigen Tagung war das neue Vernetzungsformat «Speed‑Networking». In mehreren kurzen, strukturierten Gesprächsrunden konnten die Teilnehmenden:

  • Kolleginnen und Kollegen aus anderen Kantonen und Polizeikorps kennenlernen
  • Erfahrungen und Good Practices teilen
  • Konkrete Ideen für zukünftige Zusammenarbeit mitnehmen

Das Speed‑Networking hat gezeigt: Die Vernetzung der VI ist ein zentrales Anliegen – und stärkt die Qualität der Verkehrsinstruktion über die Kantonsgrenzen hinweg.

Weitere Highlights aus dem Programm

Wie Kinder Strassen überqueren – neue Erkenntnisse aus der Forschung

Andrea Uhr von der BFU präsentierte erste Ergebnisse des laufenden Forschungsprojekts «BeoKids». Die Studie untersucht das reale Verhalten von Kindern beim Überqueren von Strassen. Die neuen Erkenntnisse werden den VI helfen, ihre Präventionsarbeit noch gezielter auszurichten.

Wahrnehmungsgrenzen – ein Beispiel aus der Romandie

David Guisolan von der Kantonspolizei Waadt und Annick Rywalski von der BFU zeigten, wie die Zusammenarbeit zwischen Polizeikorps und BFU zur Kampagne «Fahren heisst fahren.» führte – und wie Präventionsbotschaften filmisch wirkungsvoll umgesetzt werden können.

Ein Blick nach Österreich – Inspiration für die Praxis

Veronika Zuser vom Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) gab einen Überblick über die Verkehrsbildung in Österreich und präsentierte Massnahmen für unterschiedliche Altersstufen – wertvolle Einblicke für die Verkehrsinstruktion in der Schweiz.

Vertiefungsseminare: Kompakt und praxisorientiert

Die Seminare am Nachmittag boten konkrete Impulse für die VI:

  • Risiko und Gruppendruck bei Jugendlichen: Prävention mit dem Tool «Du entscheidest»
  • Begegnungszonen sicher gestalten: Beispiele aus der Praxis
  • SafetyTool für den Zyklus 3: Einblick in die Entwicklung und nächste Schritte
  • Ein Blick über die Grenze: Impulse aus der Verkehrsbildung in Österreich
  • Eine inklusive Verkehrsbildung: Präsentation von pädagogischem Material 
  • Helmschutz sichtbar gemacht: mit der Stadtpolizei Zürich

Kontakt

Carine Vuitel

Carine Vuitel

Wiss. Mitarbeiterin Schule und Familie
Franziska Greuter

Franziska Greuter

Veranstaltungsspezialistin
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