Dossier

Freizeitunfälle: für Unternehmen keine Bagatelle

Freizeitunfälle: für Unternehmen keine Bagatelle
In der Schweiz passieren zu Hause, im Garten oder beim Ausüben eines Hobbys doppelt so viele Unfälle wie bei der Arbeit. Die BFU unterstützt Unternehmen dabei, die Zahl der Nichtberufsunfälle ihrer Belegschaft zu senken.

Freizeitunfälle nehmen zu

Auf einen Stuhl steigen, um ans oberste Tablar zu kommen, oder mit der Gartenschere den Strauch zurückschneiden: Abseits von Strassenverkehr und sportlichen Aktivitäten verletzen sich in der Schweiz jedes Jahr 570 000 Personen. Ein grosser Teil der Verunfallten steht mitten im Arbeitsleben.

46 %

aller Freizeitunfälle abseits von Strassenverkehr und Sport passieren im privaten Wohnbereich

7,5 Millionen

Arbeitstage gehen der Wirtschaft wegen Nichtberufsunfällen verloren

Stolpern, rutschen, stürzen

Stürze fordern dabei die meisten Unfallopfer: Gerade daheim in der vertrauten Umgebung verhält man sich allzu oft sorglos und unvorsichtig. Insgesamt sind Stürze für jeden zweiten Verletzten in Haus und Freizeit verantwortlich. Auch viele andere Freizeitaktivitäten können in einem Unfall enden. In der Schweiz ereignen sich jährlich 59 000 Unfälle bei Pflege und Unterhalt von Haus und Garten – und bei Heimwerkerarbeiten.

Über 286 000

Menschen verletzen sich in der Schweiz jedes Jahr bei Stürzen.

Herausforderung für Unternehmen

Unfälle in der Freizeit können schwerwiegender ausfallen, als viele denken. Berufstätige Menschen fehlen danach oft für längere Zeit bei der Arbeit. Die Ausfälle wegen Nichtberufsunfällen haben für die Unternehmen einschneidende Folgen und bedeuten einen grossen administrativen und organisatorischen Aufwand: Temporäre Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter müssen eingestellt werden und Überstunden fallen an. Im schlimmsten Fall lassen sich Termine nicht einhalten und Kunden gehen verloren. All das kostet Geld.

BFU bietet Präventionspaket für Unternehmen

Die gute Nachricht: Unternehmen können etwas dagegen tun. Die BFU bietet ein ganzes Paket zur Prävention von Nichtberufsunfällen: Themenpräsentationen, Kurse, verschiedene Einsatzmittel und sofort einsetzbare Kommunikationsmittel. Für grössere Betriebe führt sie individuelle Beratungen und Schulungen durch.

Weitere Angebote

Unfallprävention lohnt sich

Freizeitunfälle von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern haben auch für Unternehmen erhebliche Folgen. Erfahren Sie, warum sich die Prävention von Nichtberufsunfällen auch für Sie als Arbeitgeber lohnt.

Ihr BFU-Kontakt

Jeannette Jufer

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Beraterin Unternehmen
Michelle Baeriswyl

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Beraterin Unternehmen
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