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Ran ans Steuer Kommunikationsoffensive für weniger Unfälle bei jungen Autofahrenden

Junge Neulenkende haben mit dem Auto ein deutlich höheres Unfallrisiko als ältere Autofahrerinnen und Autofahrer. Einer der Hauptgründe: Mangelnde Erfahrung. Dem will die BFU entgegenwirken. Mit einer Kommunikationsoffensive motiviert sie Fahrschülerinnen und Fahrschüler, bis zur Prüfung möglichst viel Fahrpraxis zu sammeln.

3000 Kilometer bis zur Fahrprüfung

Das Unfallrisiko junger Autofahrerinnen und Autofahrer sinkt erst nach vielen tausend Kilometern auf das Niveau erfahrener Fahrerinnen und Fahrer. Fahrpraxis können aber bereits Fahrschülerinnen und Fahrschüler vor der Fahrprüfung sammeln.

2021 wurde zusätzlich zur dreijährigen Probezeit nach der Fahrprüfung eine 12-monatige Lernphase eingeführt: Wer unter 20 Jahre alt ist und die praktische Prüfung absolvieren will, muss vorher mindestens 12 Monate lang Fahrpraxis mit dem Lernfahrausweis sammeln.

Neben der Fahrschule bieten sich dafür vor allem private, begleitete Übungsfahrten an. Die BFU empfiehlt, bis zur praktischen Prüfung mindestens 3000 Kilometer zu fahren. Derzeit sind es deutlich weniger: 20 bis 30 Fahrstunden, ergänzt durch wenige Übungsfahrten.

Kommunikationsoffensive für mehr Kilometer

Um Fahrschülerinnen und Fahrschüler zu motivieren, hat die BFU eine digitale Kommunikationsoffensive gestartet. Authentisch und auf Augenhöhe spricht die BFU Jugendliche und junge Erwachsene mit modernen, unterhaltsamen Spots an. 

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Die Kernbotschaft: Üben, üben, üben und vor der Prüfung Fahrpraxis sammeln. Die Botschaft wird aus vier verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet:

  • Mit mehr Erfahrung kommt man leichter durch die Prüfung.
  • Mehr Erfahrung bedeutet mehr Sicherheit im Strassenverkehr.
  • So wird die Probezeit nach der Prüfung zum Kinderspiel.
  • So bleibt das Auto immer heil.

Die Spots werden auf Instagram, Snapchat, TikTok und verschiedenen Schweizer Newsportalen geschaltet.

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