Nie ohne meine Boje
Beim Baden und Schwimmen passieren in der Schweiz jedes Jahr 12 000 Unfälle. Darum immer als praktische Lebensretterin mit dabei: die Schwimmboje. Also: Aufblasen, am Körper befestigen und ab ins Nass.
Mehr Sicherheit
Mehr Sichtbarkeit
Eine für alle
Trennmechanismus im Fluss
Wenn «gut schwimmen können» nicht mehr ausreicht
Beim Schwimmen und Baden in Seen und Flüssen ertrinken in der Schweiz jedes Jahr im Durchschnitt 26 Menschen, insgesamt kommt es zu rund 12 000 Unfällen. Besonders gefährdet sind ungeübte Schwimmerinnen und Schwimmer. Unter den Opfern sind aber auch erfahrene Personen.
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Die Ursachen für Ertrinkungsunfälle sind vielfältig. Häufig spielen die Unterschätzung von Strömungen und anderen Gefahrensituationen, Selbstüberschätzung, fehlende Sicherheitskenntnisse sowie der Konsum von Alkohol oder anderen Substanzen eine Rolle.
Viele unterschätzen die Risiken und fühlen sich fälschlicherweise sicher. Treten Gefahren plötzlich ein, reichen auch gute Schwimmskills nicht mehr aus: Erschöpfung, gesundheitliche Probleme oder mangelnde Aufmerksamkeit können rasch zu lebensbedrohlichen Situationen führen.
Die passende Schwimmboje für mehr Sicherheit
Die BFU empfiehlt Schwimmbojen mit separaten, aufblasbaren Luftkammern. Bojen in leuchtenden Farben erhöhen die Sichtbarkeit, mit einem Hüftgurt lassen sie sich besonders einfach mitführen. In Flüssen sollte die Schwimmboje über einen Trennmechanismus verfügen. Alles zur passenden Schwimmboje findet sich in der Produktempfehlung «Schwimmboje».
Zusätzliche Sicherheit mit den 6 Baderegeln
Die sechs Baderegeln der Schweizerischen Lebensrettungs-Gesellschaft SLRG bieten neben der Schwimmboje beim Baden und Schwimmen zusätzliche Sicherheit:
- Kinder nur begleitet ans Wasser lassen – kleine Kinder in Griffnähe beaufsichtigen.
- Nie alkoholisiert oder unter Drogen ins Wasser. Nie mit vollem oder ganz leerem Magen schwimmen.
- Nie überhitzt ins Wasser springen. Der Körper braucht Anpassungszeit.
- Nicht in trübe oder unbekannte Gewässer springen. Unbekanntes kann Gefahren bergen.
- Luftmatratzen und Schwimmhilfen gehören nicht ins tiefe Wasser. Sie bieten keine Sicherheit.
- Lange Strecken nie alleine schwimmen. Auch der besttrainierte Körper kann eine Schwäche erleiden.
SLRG und Swiss Aquatics: Gemeinsam Unfälle verhindern
Als nationales Kompetenzzentrum arbeitet die BFU mit Organisationen, Institutionen, Verbänden und Unternehmen zusammen, um Unfallrisiken durch aktive Prävention zu senken. Die Kampagne «Nie ohne meine Boje» ist eine gemeinsame Produktion der Schweizerischen Lebensrettungs-Gesellschaft SLRG, Swiss Aquatics und der BFU.
Hinweis: Das Bildmaterial der Kampagne wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) realisiert.
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