Safety in adventures

Zertifizierung von Outdoor- und Adventure-Angeboten

Zertifizierung von Outdoor- und Adventure-Angeboten
Bei Outdoor- oder Adventure-Angeboten müssen Sicherheit und Qualität stimmen. Die Stiftung «Safety in adventures» hat dazu ein Sicherheitsmanagementsystem erarbeitet, nach dem sich Anbieter zertifizieren lassen können. Mittlerweile nimmt die BFU die Aufgaben der Stiftung wahr.

Sicherheit für Outdoor und Adventure

Beim Riverrafting, Canyoning oder im Seilpark: Gerade bei einem Outdoor- oder Adventure-Angebot ist Sicherheit wichtig. Mit dem Sicherheitsmanagementsystem der Stiftung «Safety in adventures» konnten sich Anbieter von den Zertifizierungsstellen «SGS» und «SQS» zertifizieren lassen – und so das Einhalten von Sicherheits- und Qualitätsstandards garantieren.

Die Stiftung wurde per Ende 2019 aufgelöst. Während einer Übergangsfrist bis Ende 2022 nimmt die BFU deren Aufgaben wahr und stellt weiterhin Informationen für bereits zertifizierte Unternehmen zur Verfügung. Neue Unternehmen werden nicht mehr zertifiziert. Bereits zertifizierte Anbieter können ihre Zertifizierung aber weiterhin jährlich erneuern.

Die Zertifizierung behält, wer sich einmal pro Jahr vor Ort kontrollieren lässt. Kontrolliert werden z. B. die Ausbildung der Guides und die Beschaffenheit des Materials.

Zertifizierte Anbieter garantieren mit diesem Label Sicherheit und Qualität.

Seit dem 1. Mai 2019 gilt eine neue Regelung. Anbieter lassen sich nicht mehr mit dem Label «Safety in adventures» zertifizieren, sondern gemäss ISO-Normen «Adventure tourism».

Sicherheitskonzept

Damit eine möglichst hohe Sicherheit erreicht wird, hat die Stiftung Schutzziele definiert. Zertifizierte Unternehmen mussten für all ihre Angebote ein Sicherheitskonzept nach dem Modell von «Safety in adventures» entwickeln.

Mit dem Modell lassen sich Gefahrenquellen identifizieren und Massnahmen ergreifen, um die Gefahr möglichst klein zu halten. Alle wichtigen Einflussfaktoren wie Ausbildung der Guides, Materialqualität und organisatorische Abläufe werden dabei einbezogen.

Ausbildung

Gut ausgebildete Guides sind für die Sicherheit bei Outdoor- und Adventure-Angeboten natürlich essenziell. «Safety in adventures» erstellte deshalb eine Liste von anerkannten Fähigkeitsausweisen. Die Liste ist für zertifizierte Anbieter verbindlich. Ob die Anbieter dies einhalten, wird bei den jährlichen Kontrollen geprüft.

Zertifizierte Unternehmen

Jahresmeldungen

Die zertifizierten Anbieter melden der BFU jährlich ihre Gästezahlen und die Anzahl Tage, an denen sie Personal beschäftigen. Die Daten sind für die Überwachung und Weiterentwicklung des Sicherheitsmanagementsystems nötig.

Notfallmeldungen

Unfälle und andere Zwischenfälle müssen die Anbieter spätestens am Folgetag der Zertifizierungsstelle melden (siehe Managementsystem – Beschreibung und Anwendung im Betrieb, Punkt 1.4.5 Notfälle).

Rechtsfragen und Gerichtsentscheide

Die wichtigsten rechtlichen Aspekte beim Ausüben einer Sportart und Beispiele aus der Rechtsprechung fassen die Rechtsfragen und Gerichtsentscheide zusammen.

Ihr BFU-Kontakt

Monique Walter

Monique Walter

Beraterin Sport und Bewegung
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