Wer einen gefährlichen Zustand schafft, muss alle erforderlichen und zumutbaren Vorsichtsmassnahmen ergreifen, damit sich das Risiko nicht verwirklicht (sog. Gefahrensatz).

Wer ein Freizeittrampolin zur Verfügung stellt, ist somit dafür verantwortlich, dass es richtig aufgestellt, gewartet und unterhalten wird. Für ein Freizeittrampolin, welches zum Beispiel im Garten eines Mehrfamilienhauses verwendet wird, empfiehlt die BFU, diese Checkliste für Kontrollen/Wartung und Reparaturen zu verwenden sowie dafür eine verantwortliche Person zu bestimmen. Am Trampolin selber sollten Hinweise für die Benützung angebracht werden, siehe Beispiel hier.​​

Ob und wann jemand nach einem Unfall zivilrechtlich haftet und / oder strafrechtlich verantwortlich ist, hängt von den Umständen des Einzelfalls ab. Daher kann die Frage nicht generell und zum Vornherein beantwortet werden.

Ursachen für Un- und Rechtsfälle können unsachgemässer Aufbau und / oder Wartung / Unterhalt der Geräte, aber auch falsche Benutzung sein. Deshalb ist wichtig, v.a. kleinere Kinder beim Springen zu beaufsichtigen und das unbefugte / unbeaufsichtigte Benutzen der Trampoline zu verhindern (z.B. durch eine Umzäunung oder indem das Netz abgeschlossen wird). Gefordert hinsichtlich Aufsicht sind nicht nur diejenigen Personen, die Trampoline aufstellen, sondern auch die Erziehungsberechtigten der Kinder.

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