Empfehlungen

Das Thema Geschwindigkeit in der Verkehrstechnik

Ein geeignetes Geschwindigkeitsregime macht Strassen sicher. Verschiedenste Infrastrukturmassnahmen unterstützen dies. Die Empfehlungen der BFU zeigen, worauf aus sicherheitstechnischer Sicht zu achten ist.

Die 5 wichtigsten Grundsätze

  • Die BFU empfiehlt: innerorts Tempo 30 auf dem ergänzenden Netz und Tempo 50 auf dem Basisnetz
  • Bei besonderen örtlichen Gegebenheiten ist Tempo 30 auch auf dem Basisnetz sinnvoll.
  • «Freiwilig 30 km/h»-Plakate sind nicht empfehlenswert.
  • Vertikalversätze beruhigen den Verkehr auf dem ergänzenden Netz.
  • Ein Eingangstor zu einer Tempo-30- oder Begegnunszone besteht aus einem Signal und weiteren, unterstützenden Massnahmen.

Modell Tempo 30/50 innerorts in einer Gemeinde

Je grossräumiger Tempo 30 abseits des Basisnetzes gilt, desto besser halten die Verkehrsteilnehmer die Höchstgeschwindigkeit ein. Das Modell Tempo 30/50 der BFU sieht vor, alle Innerortsstrassen einer Gemeinde in zwei Geschwindigkeitsregimes einzuteilen.

Die Strassen des Basisnetzes (vor allem Hauptstrassen) werden mit «Tempo 50 generell» signalisiert. Auf siedlungsorientierten Strassen des ergänzenden Netzes in Quartieren soll Tempo 30 gelten.

Abschnitte mit besonderen örtlichen Gegebenheiten im Basisnetz können ebenfalls in eine Tempo-30-Zone einbezogen werden.

Publikationen

  • bfu-Fachdokumentation "bfu-Massnahmenkatalog"

    2.278, Fachdokumentation, Fachdokumentation A4, 126 Seiten
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  • Fachdokumentation 2.355 – Tempo-30-Zonen

    2.355, Fachdokumentation, Fachdokumentation A4, 28 Seiten, auch erhältlich auf Französisch, Italienisch
    picture_as_pdf Herunterladen PDF
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