Korrekt eingestellte Skibindungen verhindern jeden Winter Tausende Knochenbrüche auf den Schweizer Skipisten. Ohne sie gäbe es noch deutlich mehr verletzte Skifahrerinnen und Skifahrer als die aktuell rund 53 000 pro Jahr. Doch es gibt noch Potenzial, denn längst nicht alle Skibindungen sind optimal eingestellt.
Während Serviceleute im Weltcup selbst vor jedem Training Ski, Schuh und Bindung auf die aktuellen Verhältnisse abstimmen, reichen im Freizeitsport drei Massnahmen aus:
Geschliffene Kanten geben auf der Piste guten Halt. Ein gewachster Belag gleitet besser. Beides hilft, die Kontrolle beim Fahren zu verbessern und so das Sturzrisiko zu reduzieren. Am wichtigsten ist jedoch die korrekt eingestellte Bindung. Diese Einstellung kann von Jahr zu Jahr anders sein.
Skibindung einmal im Jahr prüfen lassen
Gewicht, Alter, Fitness sowie Zustand des Skischuhs, etwa eine abgelaufene Sohle, haben einen Einfluss auf die richtige Einstellung der Skibindung. Diese Faktoren können sich von Saison zu Saison verändern.
Die BFU empfiehlt deshalb, die Skibindung vor jeder Saison im Fachgeschäft einstellen und prüfen zu lassen. Die BFU-Skivignette bestätigt, dass die Skibindung für die aktuelle Saison gemäss der Norm ISO 11088 eingestellt und auf einem kalibrierten Prüfgerät kontrolliert wurde.