2026 Wasser-Sicherheits-Report
Die meisten tödlichen Ertrinkungsunfälle passieren weiterhin in offenen Gewässern. Während die Rate bei Kleinkindern weiter sinkt, nimmt sie bei Menschen ab 70 Jahren tendenziell zu.
Im Zehnjahresschnitt kommen in der Schweiz jährlich rund 50 Menschen durch Ertrinken ums Leben, überwiegend in Flüssen und Seen. Während sich die Zahl der tödlichen Ertrinkungsunfälle bei Kleinkindern in den letzten zwei Jahrzehnten halbiert hat, zeigt sich bei den über 70-Jährigen eine gegenläufige Entwicklung. Diese Zunahme steht im Zusammenhang mit einem aktiven Lebensstil bis ins hohe Alter sowie einer höheren Exposition am, im und auf dem Wasser. Daraus ergibt sich ein klarer Präventionsauftrag, auch ältere Menschen gezielt für sicheres Verhalten zu sensibilisieren, etwa durch das Mitführen von Schwimmbojen. Gleichzeitig bestätigt die Entwicklung bei Kindern, dass konsequente Aufsicht, sichere Umgebungen und die Förderung von Selbstrettungskompetenzen wirksame Präventionsansätze sind. Anhand konkreter Praxisbeispiele wird im Wasser-Sicherheits-Report aufgezeigt, wie evidenzbasierte Massnahmen zur Erhöhung der Sicherheit am, im und auf dem Wasser beitragen können.
Autor/-innen
BFU, SLRG
Publikationsjahr
2026
DOI-Nummer
10.13100/BFU.2.591.01.2026
Zitationsvorschlag
BFU; SLRG. Wasser-Sicherheits-Report WSF 2026.
Bern: BFU, Beratungsstelle für Unfallverhütung; 2026. Forschung. DOI:10.13100/BFU.2.591.01.2026