Forschung & Statistik

Sicherheitsbarometer 2022 Sicherheitsniveau auf Schweizer Strassen

Sicherheitsbarometer 2022
Über die letzten Jahrzehnte haben wir in der Schweiz viel erreicht: Die Zahl der Getöteten und der Schwerverletzten ist markant gesunken. Auch in jüngster Zeit hat sich vieles zum Guten entwickelt. Doch die Unfallstatistik zeigt, dass der Verkehr nicht mehr für alle sicherer geworden ist. Die im Sicherheitsbarometer abgebildeten Kennzahlen für 2021 belegen dies eindrücklich.

Sinkende Unfallzahlen gibt es nicht geschenkt. Es kann auch in die andere Richtung gehen. Das zeigt beispielsweise die Zahl der Schwerverletzten, die im Jahr 2021 auf 3933 gestiegen ist. Hinzu kamen 200 Verkehrstote. Das bedeutet, dass in einer durchschnittlichen Woche 79 Personen bei Verkehrsunfällen schwer verletzt – bis hin zur Invalidität – oder gar getötet wurden.

198

Jugendliche (15-17) sind 2021 schwer verunfallt.

1348

schwere Unfälle gab es wegen Ablenkung.

548

schwere E-Bike-Unfälle gab es letztes Jahr.

57 %

tragen auf dem Velo einen Helm.

Mehr Schwerverletzte gab es im vergangenen Jahr z. B. bei Fussgängerinnen und Fussgängern, bei E-Trottinett-Fahrenden und mit langsamen E-Bikes. Bei Jugendlichen bis 17 Jahre gab es auf dem Motorrad ebenfalls mehr Schwerverletzte. Seit 2021 dürfen 15-Jährige Motorräder und Roller bis 45 km/h fahren, und 16-Jährige haben bereits Zugang zu 125 ccm-Maschinen.

Barometer existiert seit 2017

Wer ein Problem lösen will, muss es so gut wie möglich kennen. Deshalb bewertet das Sicherheitsbarometer der BFU seit 2017 jährlich die Verkehrssicherheit in der Schweiz. Die aktuelle Ausgabe zeigt eindeutig: Es gibt weiterhin viel zu tun.

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Der Schweizer Strassenverkehr wird nicht von selbst immer sicherer. Es kann auch in die andere Richtung gehen. Das zeigt unter anderem die Zahl der Schwerverletzten, die im Jahr 2021 gestiegen ist, auf nunmehr 3933. Hinzu kommen 200 Tote. Das bedeutet: Durchschnittlich werden jede Woche 79Personen bei Verkehrsunfällen schwer verletzt – bis hin zur Invalidität – oder gar getötet.

Das vorliegende Sicherheitsbarometer der BFU bietet einen Überblick über diese neuesten Entwicklungen. Es zeigt, welche Nutzergruppen im Schweizer Strassenverkehr weiterhin von steigender Sicherheit profitieren, und für welche Gruppen der Verkehr unsicherer geworden ist.

Das Signal ist eindeutig: Entscheidungsträgerinnen, Strasseneigentümer und Präventionsakteure haben weiterhin viel Arbeit vor sich, damit der Verkehr in der Schweiz für alle sicherer wird.

Autoren
Yvonne Achermann Stürmer, Roland Allenbach, Steffen Niemann

Publikationsjahr
2022

DOI-Nummer
10.13100/BFU.2.470.01.2022

Zitationsvorschlag
Achermann Stürmer Y, Allenbach R, Niemann S. Sicherheitsbarometer 2022: Sicherheitsniveau auf Schweizer Strassen. Bern: BFU, Beratungsstelle für Unfallverhütung; 2022. DOI: 10.13100/BFU.2.470.01.2022

Zur Publikation

  • Sicherheitsbarometer 2022

    Forschung & Statistik, Grundlagen A4, 12 Seiten, 2.470, DOI-Nr. 10.13100/BFU.2.470.01.2022, auch erhältlich auf Französisch, Italienisch
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