Forschung & Statistik

Status 2022 – Statistik der Nichtberufsunfälle und des Sicherheitsniveaus in der Schweiz

Status 2022 – Statistik der Nichtberufsunfälle und des Sicherheitsniveaus in der Schweiz
Nur wer das Unfallgeschehen kennt, kann Massnahmen treffen, um Unfälle zu verhindern. Der Status-Bericht der BFU bietet jedes Jahr genau das: eine umfassende Statistik der Nichtberufsunfälle und des Sicherheitsniveaus in der Schweiz.

Unfälle sind eine Herausforderung für Public Health. Pro Jahr verletzen sich in der Schweiz mehr als 1 Million Menschen bei Nichtberufsunfällen, mehr als 2400 sterben. Neben Leid und Schmerz verursachen die Unfälle jährlich 12 Milliarden Franken an materiellen Kosten.

40 000

Nichtberufsunfälle enden jedes Jahr mit schweren Verletzungen.

Rund 430 000 Sportlerinnen und Sportler verletzen sich pro Jahr. 139 werden getötet.

Im Schweizer Strassenverkehr verletzen sich jährlich 80 000 Personen, über 200 sterben.

Abseits von Strasse und Sport gibt es pro Jahr rund 570 000 Verletzte und über 2000 Tote.

Die BFU setzt alles daran, schwere und tödliche Unfälle im Strassenverkehr, zu Hause, in der Freizeit und beim Sport zu verhüten. Die im vorliegenden Status-Bericht dargestellten Daten helfen dabei.

Neben dem Unfallgeschehen zieht die BFU für die Beschreibung des Sicherheitsniveaus weitere Indikatoren aus den Bereichen Risikoverhalten (z. B. Sporttreiben nach Alkoholkonsum oder den Besuch von Trampolinparks mit Kindern) sowie Schutzverhalten (z. B. Schutzartikel für kleine Kinder wie Herdschutz oder Fenstersicherung) hinzu.

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Unfälle passieren in der Schweiz jeden Tag. Oftmals sind es nur kleine Missgeschicke ohne grössere Folgen. Doch jedes Jahr enden 40 000 Nichtberufsunfälle mit schweren Verletzungen. 2400 Menschen kommen ums Leben. Hinter den Zahlen stehen genauso viele Schicksale. Dazu kommen materielle Kosten von jährlich 12 Milliarden Franken.

Die gute Nachricht: Viele Unfälle liessen sich vermeiden. Grundlage dafür ist die korrekte Erfassung von Sicherheitsindikatoren. Nur wer die präzise Ausprägung eines Problems kennt, kann die richtigen Vorkehrungen treffen. Neben dem Unfallgeschehen zieht die BFU für die Beschreibung des Sicherheitsniveaus weitere Indikatoren aus den Bereichen Risikoverhalten (z. B. Sporttreiben nach Alkoholkonsum oder den Besuch von Trampolinparks mit Kindern) sowie Schutzverhalten (z. B. Schutzartikel für kleine Kinder wie Herdschutz oder Fenstersicherung) hinzu.

Dank den systematisch erhobenen Indikatoren können nicht nur der Handlungsbedarf detaillierter beschrieben und Interventionen gründlicher geplant werden. Da die zentralen Indikatoren regelmässig erfasst werden, sind sie auch eine wichtige Informationsquelle für die Evaluation von umgesetzten Präventionsmassnahmen.

Wir bedanken uns beim Bundesamt für Statistik (BFS), dem Bundesamt für Strassen (ASTRA), der Sammelstelle für die Statistik der Unfallversicherung (SSUV), dem Bundesamt für Raumentwicklung (ARE) und weiteren Partnern für die gute Zusammenarbeit. Ohne die Daten von anderen Institutionen wäre der Status-Bericht nicht zustande gekommen.

Autoren
Steffen Niemann, Yvonne Achermann Stürmer, Philip Derrer, Lynn Ellenberger

Publikationsjahr
2022

DOI-Nummer
10.13100/BFU.2.465.01.2022

Zitationsvorschlag
Niemann S, Achermann Stürmer Y, Derrer P, Ellenberger L. Status 2022: Statistik der Nichtberufsunfälle und des Sicherheitsniveaus in der Schweiz. Bern: BFU, Beratungsstelle für Unfallverhütung; 2022. DOI:10.13100/BFU.2.465.01.2022

Zur Publikation

  • Status 2022 – Statistik der Nichtberufsunfälle und des Sicherheitsniveaus in der Schweiz

    Forschung & Statistik, Dokumentation A4, 74 Seiten, 2.465, DOI-Nr. 10.13100/BFU.2.465.01.2022, auch erhältlich auf Französisch, Italienisch, Englisch
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