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Lernfahrende
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​Private Übungsfahrten mit dem L

Neulenkende haben während der ersten 3 Jahre ein stark erhöhtes Unfallrisiko. Im Vergleich zu erfahrenen PW-Lenkenden verunfallen sie 3- bis 4-mal häufiger. Dabei sind Schleuder- und Selbstunfälle am häufigsten. Die meisten sind zurückzuführen auf Unerfahrenheit und Selbstüberschätzung. Unangepasste Geschwindigkeit, Müdigkeit, Alkohol- und Drogenkonsum, Unaufmerksamkeit und Ablenkung sind weitere Ursachen für Unfälle.

Wer 18 ist, den Nothelferkurs absolviert und die Theorieprüfung bestanden hat, erhält den Lernfahrausweis. Bei Übungsfahrten in Begleitung von erfahrenen Lenkenden können Fahr- und Verkehrssituationen im realen Strassenverkehr erlebt werden. Diese Erfahrungen fördern ein adäquates Reagieren in zukünftigen ähnlichen Situationen.  

Die Begleitperson für Übungsfahrten muss älter als 23 sein, mindestens seit 3 Jahren den entprechenden Führerausweis und diesen nicht mehr auf Probe besitzen und die Handbremse des Personenwagens gut erreichen können. Übungsfahrten erfordern ein L am Fahrzeug und sind nur innerhalb der Schweiz erlaubt.

Übungsfahrten mit privater Begleitung sollten möglichst in Zusammenarbeit mit der Fahrschule erfolgen. Ideal ist es, wenn die Begleitperson einmal oder mehrmals an einer Fahrstunde teilnimmt und sich vom Fahrlehrer oder der Fahrlehrerin über die zu übenden Inhalte informieren lässt. Primär sollen diejenigen Inhalte geübt werden, die in der Fahrschule bereits erlernt wurden.

Tipps:

  • Sprechen Sie sich mit der Fahrschule ab, welche Inhalte zu üben sind und was momentan noch vermieden werden sollte.

  • Tragen Sie beim Fahren möglichst flache, gut sitzende Schuhe.

  • Bringen Sie auf der Beifahrerseite einen zusätzlichen Rückspiegel an, der die Begleitperson in ihrer Aufgabe unterstützt.

  • Üben Sie zu Beginn auf einem Parkplatz, der viel Raum fürs Manövrieren bietet.

  • Stellen Sie vor dem Wegfahren Sitz, Kopfstütze, Spiegel und Gurt richtig ein.

  • Wechseln Sie erst dann in den Strassenverkehr (nicht zu komplexe Strecke), wenn die Fahrzeugbedienung automatisiert und ein gleichzeitiges Beobachten des Verkehrs möglich ist.

  • Fahren Sie im Minimum 3000 km vor der Prüfung (entspricht ca. 100 Stunden), aufgeteilt auf Fahrschulstunden und private Übungsfahrten.

 

Videos

 

Aller Anfang ist Parkplatz – Private Übungsfahrten mit dem «L»

 

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Üben, üben, üben – Private Übungsfahrten mit dem «L»

 

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asa - Vereinigung der Strassenverkehrsämter – Praktische Tipps zur erfolgreichen Führerprüfung

 

 

Fotos

Franky Slow Down startet am 23. September 2015 die Mission «mit 3000 Kilometer Übung besser auf die Fahrprüfung vorbereitet»

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