Dossier

Jugendliche und junge Erwachsene im Strassenverkehr

Jugendliche und junge Erwachsene im Strassenverkehr
Jugendliche und junge Erwachsene haben ein besonders hohes Risiko für Verkehrsunfälle. Die gute Nachricht: Das Risiko lässt sich reduzieren. Hier findet sich alles, was es dazu braucht.

Bin ich sturzgefährdet?

Auf einer Leiter eine Lampe montieren, die Treppe hoch- und runtergehen, Einkäufe erledigen: Gerade bei selbstverständlichen und alltäglichen Tätigkeiten passieren Unfälle. Stürze fordern in der Schweiz jedes Jahr rund 16 000 Schwerverletzte, knapp 1700 Menschen sterben an den Unfallfolgen.

Ältere Erwachsene sind besonders stark von den Folgen von Stürzen betroffen. Und mit zunehmendem Alter steigt die Sturzgefahr: Kraft, Gleichgewichts- und Reaktionsfähigkeit nehmen ab. Die folgenden drei Fragen helfen, das eigene Sturzrisiko einzuschätzen:

  • Sind Sie in den letzten 12 Monaten gestürzt?
  • Fühlen Sie sich beim Stehen oder Gehen unsicher?
  • Haben Sie Angst, zu stürzen?

Wer mindestens eine der Fragen mit «Ja» beantworten kann, sollte das eigene Sturzrisiko genauer unter die Lupe zu nehmen. Der Fragenkatalog im Drop-Down hilft, das Risiko noch besser einzuschätzen.

Fragenkatalog – das Sturzrisiko überprüfen keyboard_arrow_down

Treffen mindestens vier der Aussagen zu, sollte das Thema «Sturzgefahr» mit der Hausärztin, dem Hausarzt oder einer anderen Fachperson (Spitex, Apotheke, Pro Senectute usw.) besprochen werden. Entweder, um ein Sturzrisiko auszuschliessen oder entsprechend Massnahmen zu ergreifen.

  • Ich bin in den letzten 12 Monaten gestürzt.
  • Man hat mir empfohlen, einen Stock oder einen Rollator zu benützen, damit ich mich sicher bewegen kann, oder ich benütze bereits einen Stock oder Rollator.
  • Manchmal fühle ich mich beim Gehen unsicher.
  • Beim Umhergehen zu Hause halte ich mich an Möbeln fest.
  • Ich habe Angst vor Stürzen.
  • Ich muss beim Aufstehen von einem Stuhl mit den Händen helfen.
  • Ich habe Mühe, eine Stufe (zum Beispiel von der Strasse auf das Trottoir) zu überwinden.
  • Ich muss mich beim Gang zur Toilette oft beeilen.
  • Mein Gefühl in den Füssen hat nachgelassen.
  • Ich nehme Medikamente, die mich manchmal müde oder schwindlig machen.
  • Ich nehme Medikamente, um besser zu schlafen oder um meine Stimmung zu verbessern.
  • Ich fühle mich oft traurig und deprimiert.

Risiko für Stürze reduzieren

Neben der eigenen Fitness können auch Stolperfallen wie lose Teppiche, ungeeignete Schuhe sowie rutschige, kaputte oder verschmutzte Bodenbeläge Ursachen von Stürzen sein. Aber auch ungegnügende Absturzsicherungen auf Balkonen, schlecht erkennbare Treppenstufen, eine mangelnde Beleuchtung oder fehlende Handläufe bei Treppen können zu Stürzen führen.

Es gibt viele Möglichkeiten, um das eigene Sturzrisiko zu reduzieren. Gleichgewichtsfähigkeit, Kraft und mentale Fitness lassen sich trainieren, das Zuhause sturzsicher einrichten. Die Ratgeber unten geben konkrete Tipps.

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