Sicherheitstipp

Baden und Gummibootfahren Juli 2019

Baden, Schwimmen und Gummibootfahren gehören zu warmen Tagen wie eine erfrischende Glacé. Baden Sie in offenen Gewässern nach Möglichkeit innerhalb des beaufsichtigten Bereichs – so gelangen Sie mit Sicherheit auch wieder ins Trockene.

Worauf es beim Baden ankommt

  • Gut schwimmen können allein genügt nicht – im Wasser sollten auch Energiereserve, Gesundheit und Aufmerksamkeit im grünen Bereich liegen. Schätzen Sie deshalb Ihre Fähigkeiten richtig ein – beim Baden und Schwimmen in unbeaufsichtigten Gewässern, aber auch beim Gummibootfahren auf Flüssen.
  • Schwimmen Sie nur in offenen Gewässern, wenn Sie ein geübter Schwimmer, eine geübte Schwimmerin sind und sich fit und gesund fühlen. Schwimmen Sie nicht allein oder nehmen Sie ein Schwimmhilfe mit oder tragen Sie eine Schwimmweste. Ein Neoprenanzug schützt vor Unterkühlung und gibt Auftrieb.
  • Tragen Sie beim Gummibootfahren eine passende Rettungsweste.
  • Überwachen Sie kleine Kinder im, am oder auf dem Wasser in Griffnähe. Bereits bei geringer Wassertiefe kann ein Kleinkind in wenigen Sekunden ertrinken. Deshalb brauchen Kinder die volle Aufmerksamkeit der Eltern oder anderer Begleitpersonen. Auch mit «Flügeli» und anderen aufblasbaren Schwimmhilfen oder Spielsachen gehören Kinder nicht ins tiefe Wasser und müssen immer gut beaufsichtigt werden.
  • Kinder sollten zudem über Kompetenzen zur Selbstrettung verfügen. Dazu gibt es den Wasser-Sicherheits-Check WSC. Er hat zum Ziel, dass sich ein Kind angstfrei im tiefen Wasser aufhalten und sich in einer Notsituation selbst an den Beckenrand oder ans Ufer retten kann. Die BFU und ihre Partner empfehlen, Kinder so vorzubereiten, dass sie den WSC mit 9 Jahren absolvieren und bestehen können (Richtwert).

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