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Beleuchtung in Bauten
Beleuchtung in Bauten

Jährlich ereignen sich rund 280 000 Sturzunfälle im Bereich Haus und Freizeit. 217 000 davon sind Stürze auf gleicher Ebene oder auf der Treppe. Betroffen sind vorwiegend Senioren über 65 Jahre. Eine grosse Zahl dieser Stürze könnte durch eine geeignete Beleuchtung verhindert werden. Ältere Menschen benötigen deutlich mehr Licht als jüngere für dieselbe Sehaufgabe. Durch die Anordnung von natürlichen oder künstlichen Lichtquellen kann eine sichere Wegführung gewährleistet werden. Auch tagsüber kann es notwendig sein, dunkle Bereiche in Innenräumen künstlich zu beleuchten, um sie sicher zu gestalten.

 

Tipps:

  • Achten Sie für die Grundbeleuchtung auf eine hohe Beleuchtungsstärke mit einem hohen Anteil an indirektem Licht.
  • Heben Sie Zugangswege, einzelne Stufen und Treppen beim Hauszugang sowie im Haus durch direktes Licht besonders hervor.
  • Vermeiden Sie Blendungen, Spiegelungen und Reflexe durch Leuchtkörper.
  • Verwenden Sie in den Schlafräumen ein durch Bewegungsmelder gesteuertes Nachtlicht.
  • Achten Sie darauf, dass Leuchten, Schalter und Steckdosen im Aussenbereich und in Nasszonen spritzwassergeschützt sind (Schutzklasse IP44)

 

Ratschläge für Fachpersonen:

Weitere Informationen zum Thema Beleuchtung finden Sie in der europäische Norm SN EN 12464-1, in der Norm SIA 500 Hindernisfreie Bauten (Kapitel 4: Orientierung und Beleuchtung; Anhang D: Beleuchtung und Kontrast) sowie bei der Schweizerischen Fachstelle für behindertengerechtes Bauen. 

 

Mehr Informationen für Fachpersonen.

 

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