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Kindersicherung im Fahrzeug allgemein und speziell bei Schülertransporten 

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Kindersicherung im Fahrzeug allgemein und speziell bei Schülertransporten 

​​Im Fahrzeug – sei es nun in einem Personenwagen oder einem Schulbus – dürfen nur so viele Personen mitgeführt werden, wie Plätze bewilligt sind (Feld 27 im Fahrzeugausweis). Wer fährt, ist dafür verantwortlich, Kinder unter 12 Jahren oder die kleiner sind als 150 cm richtig zu sichern (Art. 3a Abs. 1 und 4 Verkehrsregelnverordnung, VRV). Wer gegen diese Pflicht verstösst, kann mit Fr. 60.– gebüsst werden (Ordnungsbussenverordnung, OBV; Anhang 1, Ziff. 312.2). In Verbindung mit einem Unfall kann die Busse höher ausfallen. Zudem ist nicht ausgeschlossen, dass die Versicherungen Regress nehmen.

Grundsatz

Seit 1. April 2010 müssen Kinder auf Plätzen mit Sicherheitsgurten bis zum 12. Geburtstag mit einer geeigneten Kinderrückhaltevorrichtung gesichert werden. Je nach Alter, Grösse und Gewicht des Kindes kann das z. B. eine Babyschale oder ein Sitzerhöher mit oder ohne Rückenlehne und/oder Seitenschutz sein. Die Kinderrückhaltevorrichtung muss nach dem ECE-Reglement Nr. 44 (Version 03 oder 04) zugelassen oder nach dem ECE-Reglement Nr. 129 geprüft sein.

Sofern sie richtig gesichert sind, dürfen Kinder übrigens unabhängig vom Alter auch auf dem Beifahrersitz platziert werden. Falls Airbags vorhanden sind und Kinderrückhaltevorrichtungen installiert werden, sind unbedingt die Hinweise des Fahrzeug- sowie des Kindersitzherstellers zu beachten.

Ausnahmen

Keine Kinderrückhaltevorrichtung muss verwendet werden:

  • ab einer Grösse von 150 cm oder ab 12 Jahren;
  • in Gesellschaftswagen (z.B. Cars) und auf speziell für Kinder zugelassenen Sitzplätzen mit reduzierten Abmessungen (im Fahrzeugausweis «Kindersitzplatz», oft in Schulbussen zu finden) ab dem 4. Geburtstag;
  • auf Sitzplätzen mit 2-Punkt-Gurten (Beckengurten) ab dem 7. Geburtstag


In all diesen Fällen reicht es, die Kinder mit den vorhandenen Sicherheitsgurten zu sichern.

In Fahrzeugen konzessionierter Transportunternehmungen des regionalen fahrplanmässigen öffentlichen Verkehrs kann gänzlich auf das Sichern mit Kinderrückhaltevorrichtungen sowie mit den vorhandenen Sicherheitsgurten verzichtet werden (Art. 3a Abs. 2 Bst. e VRV). Dasselbe gilt, wenn ein ärztliches Zeugnis belegt, dass einem Kind das Verwenden einer Kinderrückhaltevorrichtung und / oder von Sicherheitsgurten aus medizinischen Gründen nicht zugemutet werden kann (Art. 3a Abs. 2 Bst. a VRV).

Beim Transport von Schülerinnen und Schüler

Der oben genannte Grundsatz sowie die Ausnahmen gelten auch beim Transport von Schülerinnen und Schüler.

 

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