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Freizeit-Trampolin im Garten – wer haftet bei einem Unfall?
Freizeit-Trampolin im Garten – wer haftet bei einem Unfall?

​Wer einen gefährlichen Zustand schafft, muss alle erforderlichen und zumutbaren Vorsichtsmassnahmen ergreifen, damit sich das Risiko nicht verwirklicht (sog. Gefahrensatz).

Wer ein Freizeittrampolin zur Verfügung stellt, ist somit dafür verantwortlich, dass es richtig aufgestellt, gewartet und unterhalten wird. Insbesondere für Geräte in einer Wohnsiedlung empfiehlt es sich, ein Pflichtenheft bezüglich Kontrollen / Wartung und Reparaturen zu erstellen.

Ob und wann jemand nach einem Unfall zivilrechtlich haftet und / oder strafrechtlich verantwortlich ist, hängt von den Umständen des Einzelfalls ab. Daher kann die Frage nicht generell und zum Vornherein beantwortet werden.

Ursachen für Un- und Rechtsfälle können unsachgemässer Aufbau und / oder Wartung / Unterhalt der Geräte, aber auch falsche Benutzung sein. Deshalb ist wichtig, v.a. kleinere Kinder beim Springen zu beaufsichtigen und das unbefugte / unbeaufsichtigte Benutzen der Trampoline zu verhindern (z.B. durch eine Umzäunung). Gefordert hinsichtlich Aufsicht sind nicht nur diejenigen Personen, die Trampoline aufstellen, sondern auch die Erziehungsberechtigten der Kinder.

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