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Mobilität
Mobilität

​​ Schulen sind aktiv und mobil. Für die Mobilität im Strassenverkehr gilt es einiges zu beachten.

Ortswechsel

Ortswechsel mit der Klasse sind häufig, z. B. zur zentralen Turnhalle, zum Schwimmbad oder zum OL in den Wald. Sämtliche im Rahmen des Unterrichts zurückgelegte Wege gehören – im Unterschied zum Schulweg – in den Verantwortungsbereich der Schulen bzw. der Lehrpersonen (Obhuts- und Aufsichtspflicht). Die sichere Organisation hängt von den örtlichen Verhältnissen und dem Alter bzw. den Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler ab.

Tipps

Zu Fuss unterwegs

  • Gefahren für Fussgänger thematisieren
  • (Verkehrs-) Regeln und sichere Verhaltensweisen thematisieren und einüben: Link Unterrichtsblätter Zu Fuss auf dem Schulweg
  • Gruppe organisieren (Begleitpersonen)
  • Helle Kleidung , lichtreflektierende Materialien, Leuchtwesten tragen

 

Mit dem Velo unterwegs

 

Mit Zug, (Schul-) Bussen/Cars unterwegs

  • Verhaltensregeln an Haltestellen und im Verkehrsmittel thematisieren und deren Einhaltung konsequent durchsetzen
  • Sichere Verhaltensweisen beim Ein- und Aussteigen konsequent einfordern
  • Wenn Gurten vorhanden: unbedingt anschnallen
  • Nur von zugelassenen Personen fahren lassen

 

Mit privaten Autos unterwegs

  • Nicht mehr Personen mitführen als im Fahrzeugausweis vorgesehen
  • Rückhaltevorrichtungen gemäss Gesetz verwenden 

 

Link Verhaltensregeln beim Schulbusfahren

Schulweg

Schulwege gehören nicht in den Verantwortungsbereich der Schulleitung oder Lehrpersonen, sondern in denjenigen der Behörden und Eltern. Nichtsdestotrotz können auch Schulleitungen und Lehrpersonen etwas zum sicheren Bewältigen des Schulwegs beitragen.

Tipps

... für Behörden

  • Geben Sie den Schulwegen den nötigen Stellenwert – planen und organisieren Sie professionell: bfu-Fachdokumentation «Schulweg». 
     
  • Ziehen Sie wenn nötig Fachpersonen bei: Polizei, bfu-Sicherheitsdelegierte, Verkehrsingenieure

 

... für Schulleitungen

  • Machen Sie die Behörden auf Missstände auf den Schulwegen aufmerksam.
  • Beziehen Sie bei der Zuweisung von Schülerinnen und Schülern zu Kindergärten oder Schulhäusern auch den Schulweg in die Überlegungen mit ein.

 

... für Lehrpersonen

 

Pedibus

Der Pedibus ist ein «Bus auf Füssen»: Erwachsene Personen begleiten die Kinder auf dem Weg zum Kindergarten oder zur Schule und zurück (auf einer festgelegten Route werden diese zu vereinbarten Zeiten an «Haltestellen» abgeholt). Die Kinder lernen so in Begleitung von 1 bis 2 Erwachsenen das sichere Verhalten auf dem Schulweg. Der Pedibus wird von Privatpersonen (Eltern) organisiert.

Link Ratgeber bfu Pedibus
Link bfu Pedibus Versicherungsanmeldung​
Link Pedibus

 

Schüler- und Erwachsenenpatrouilleure

Insbesondere das Überqueren von Strassen bereitet Kindern Mühe. Erwachsene (oder zuverlässige ältere Schülerinnen und Schüler) können sie dabei unterstützen: Schüler- und Erwachsenenpatrouilleure werden bei Fussgängerstreifen auf dem Schulweg eingesetzt. Der Einsatz ist abhängig vom Stundenplan: Er beginnt 10 bis 15 Minuten vor Schulbeginn beziehungsweise 2 bis 3 Minuten vor Schulschluss und endet nach dem Passieren eines Grossteils der Kinder.
Der Schüler- und Erwachsenenverkehrsdienst ist in der Signalisationsverordnung gesetzlich verankert, die Anweisungen sind verbindlich. Der Dienst muss von der kantonalen Verkehrspolizei bewilligt sein. Die Ausbildung erfolgt vor dem ersten Einsatz durch Verkehrsinstruktoren der lokalen und kantonalen Polizeikorps. Mehr Informationen finden Sie hier: «Lotsen am Fussgängerstreifen». Die Betreuung der Patrouilleure wird durch Verkehrsinstruktoren oder gegebenenfalls durch Lehrkräfte gewährleistet. Interessiert? Wenden Sie sich an den zuständigen Verkehrsinstruktor.

Link Verkehrsdienst

Tipp: Machen Sie am Elternabend auf die Möglichkeiten von Pedibus und Patrouilleur-Dienst aufmerksam (vgl. bfu-Merkblatt Elternabend Schulweg). 

Verkehrsbildung

Auch wenn die Schulen nicht für den Schulweg verantwortlich sind, so sind die Klassen doch oft im Strassenverkehr unterwegs (vgl. Ortswechsel). Schulen haben auch einen Auftrag in der Verkehrsbildung. Entsprechende Hinweise finden sich in den Lehrplänen (z. B. Lehrplan 21). Schulen sollten sich demnach für die Verkehrsbildung engagieren.
Vielerorts werden Schulen in der Verkehrsbildung massgeblich durch die Verkehrsinstruktion der Polizei unterstützt: Speziell ausgebildete Polizisten unterrichten die Klassen 1- bis 2-mal jährlich. Diese Verkehrsbildung reicht für eine nachhaltige Vertiefung und Einübung des Gelernten jedoch naturgemäss nicht aus. Die Lehrpersonen sollten die Lektionen in Absprache mit der Verkehrsinstruktion deshalb vertiefend weiterführen und ergänzen. Methodisch-didaktische Hinweise finden sich u. a. auch auf www.verkehrsbildung.bfu.ch. ​

Bilder 

 

Mit lichtreflektierenden Artikeln (Dreieckgürtel, Leuchtweste) kann die Sichbarkeit und damit die Sicherheit der Kinder erhöht werden

 

 

Wie viele Personen befinden sich auf dem Bild?

(Lösung: 6, 4 Kinder rechts, 1 PW-Lenker, 1 Person vor einem Baum links)

 

 

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