SPRACHE

Hochbau – Bauwerke

​​​​​Hochbau - Bauwerke 

Zu Hause, in der unmittelb​aren Wohnumgebung, aber auch im öffentlichen Bereich ereignen sich relativ viele Unfälle, vor allem Stürze. Zur Gewährleistung der Sicherheit von Bauwerken bestehen Normen und Richtlinien, die leider oft zu wenig oder gar nicht bekannt sind.


Was gilt es bei Geländern zu beachten? Welche Bodenbeläge sind rutschfest? Was bedeutet altersgerechtes Bauen? Hier finden Architekten viele Antworten zu sicheren Bauten.


Wohnungsbau

Wohnungsbau 

In der Wohnumgebung, aber auch im öffentlichen Bereich ereignen sich zahlreiche Unfälle, vor allem Stürze. Durch geeignete bautechnische Massnahmen können viele Gefahrensituationen behoben oder entschärft werden.

Zur Gewährleistung der Sicherheit von Bauwerken bestehen Normen und Richtlinien, die oft zu wenig oder gar nicht bekannt sind. Geländer und Brüstungen, Treppen, Glas, Bodenbeläge sowie Tore und Türen müssen speziell beachtet werden. Die bfu berät, schult und dokumentiert Schlüsselpersonen wie Architekten, Planer oder Baubehörden und pflegt Kontakt zu Fachorganisationen und Verbänden.

2.034.01 «Sicherheit im Wohnungsbau» (Fachdokumentation)

Weitere Informationen finden Sie im Ratgeber.

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​Bäderanlagen

Bäderanlagen 

Bäder leisten auch heute noch einen wichtigen Beitrag an die Volksgesundheit und an das Wohlbefinden der Bevölkerung. Viele Bäderanlagen entsprechen jedoch nicht mehr den neuesten Erkenntnissen, den heutigen Sicherheitsanforderungen und dem heutigen Stand der Technik. Das Risiko, dass sich in öffentlichen Bädern Ertrinkungsunfälle wegen baulichen und organisatorischen Mängeln ereignen, sollte durch Inanspruchnahme von professioneller Beratung reduziert werden.

2.019.01 «Bäderanlagen» (Fachdokumentation)

Weitere Informationen finden Sie im Ratgeber.

 

Sporthallen

Sporthallen 

Bereits bei der Planung von Sporthallen sind die einschlägigen Vorschriften, Normen und Empfehlungen einzuhalten und sicherheitstechnische Überlegungen zu machen. Aber auch bei bestehenden Hallen können zahlreiche Mängel oft mit einfachen Mitteln behoben werden.

2.020.01 «Sporthallen» (Fachdokumentation)

Weitere Informationen finden Sie im Ratgeber.

 

Altersgerechtes Bauen

Altersgerechtes Bauen 

Der Anteil der älteren und hochaltrigen Menschen an der Gesamtbevölkerung und der auf sie abgestimmten Wohnformen nimmt stetig zu. Dem Anspruch nach einem möglichst autonom geführten Leben in einer sicheren, dem Stand der Technik entsprechenden Umgebung wird Rechnung getragen, wenn Normen eingehalten werden und nach den Regeln der Baukunde (als Minimalanforderungen) geplant wird. Für Alters- und Pflegeinstitutionen sind diese hingegen weder hinreichend noch abschliessend. Die erhöhten Anforderungen an Gebäude für ältere und pflegebedürftige Personen sind durch eine gerontologisch fundierte Gestaltung der Raumorganisation, der baulichen Ausstattung, der Möblierung und durch die Farb-, Kontrast- und Lichtgestaltung zu berücksichtigen. Auch für die Sicherheit im Gebäude ist mit baulichen Massnahmen auf die Einschränkungen des Sehvermögens, der Mobilität und auf altersbedingte kognitive Veränderungen Rücksicht zu nehmen.

2.103.01 «Bauliche Massnahmen zur Sturzprävention in Alters- 
                        und Pflegeinstitutionen»
(Fachdokumentation)

Mehr Informationen für Fachpersonen.

Weitere allgemeine Informationen finden Sie im Ratgeber.

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Beleuchtung in Bauten

Beleuchtung in Bauten 

Licht unterstützt die Orientierung und das Erkennen von Hindernissen und hat deshalb für die Sturzprävention eine grosse Bedeutung. Das Sicherheitsgefühl verbessert sich durch eine gute Ausleuchtung auch subjektiv. Treppen und der Zugang zum Gebäude müssen besonders sorgfältig ausgeleuchtet werden. Direkt einsehbare Lichtquellen, die blenden, sind zu vermeiden. Alle Lichtquellen sind auch immer aus Sicht von im Rollstuhl sitzenden Menschen zu beurteilen. Energieeinsparungen können durch eine durchdachte Gebäudeorientierung und durch Tageslichtsteuerungen, Präsenzmelder sowie den Einsatz moderner Leuchtmittel erreicht werden.

Weitere Informationen finden Sie im Ratgeber.

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Bodenbeläge

Bodenbeläge 

Bei Neubauten, beim Umbau oder bei der Sanierung von Räumen und Anlagen stellt sich bereits in der Planungsphase die Frage nach geeigneten Bodenbelägen. Dabei ist es wichtig, die Anforderungen zu kennen, denen der zukünftige Ra​um und der Bodenbelag entsprechen müssen. Es ist zu prüfen, ob der Bodenbelag für die vorgesehene Verwendung ausreichend rutschhemmend und stolperfrei ist. In der Planungsphase müssen auch schon die spätere Reinigung, der Unterhalt sowie Reparaturen berücksichtigt werden. Beschädigte Böden erhöhen die Stolpergefahr, behindern Transportvorgänge und haben aus hygienischer Sicht Nachteile. Oft muss ein Kompromiss zwischen den verschiedenen Wünschen gefunden werden, wobei dem Faktor Sicherheit die nötige Beachtung zu schenken ist.

2.027.01 «Bodenbeläge» (Fachdokumentation)
2.032.01 «Anforderungsliste Bodenbeläge» (Fachdokumentation)
«Klassifizierung von Bodenbelägen mit rutschhemmenden Eigenschaften» (bfu-Prüfreglement)
Anbieter von Bodenbelag-Messungen

Weitere Informationen finden Sie im Ratgeber.

 

Geländer und Brüstungen

Geländer und Brüstungen 

Geländer und Brüstungen erfüllen eine wichtige Funktion bei Gebäuden: Sie schützen vor Stürzen aus der Höhe. Kinder sind durch ihre Neugier und ihren Übermut besonders gefährdet, Senioren durch ihre altersbedingten Veränderungen beim Gehen und der Sehfähigkeit sowie durch mögliche Schwächeanfälle. Erfahrungsgemäss kann mit geeigneten Massnahmen eine beträchtliche Anzahl von Unfällen vermieden werden.

2.003.01 «Geländer und Brüstungen» (Fachbroschüre)

Weitere Informationen finden Sie im Ratgeber.

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Glas in der Architektur

Glas in der Architektur 

Glas wird nicht nur für Fenster, sondern auch als Baustoff in der modernen Architektur vielseitig eingesetzt. Durch Fortschritte in Entwicklung, Herstellung und Veredelung erfüllt es auch die Sicherheitsanforderungen. Unfälle, die sich trotzdem ereignen, sind vorwiegend auf die Verwendung ungeeigneter Glasarten und nicht sachgerechter Halterungen zurückzuführen. Glas soll zwei Sicherheitskriterien erfüllen: die Verhinderung möglicher Verletzungen bei Bruch sowie den Absturz von hochliegenden Fenstern, von Balkonen, Terrassen, Treppen usw.

2.006.01 «Glas in der Architektur» (Fachbroschüre)

Weitere Informationen finden Sie im Ratgeber.

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Treppen

 Treppen 

Eine Treppe, deren Gestaltung zur täglichen Nutzung einlädt, ist ein gelungener Beitrag zur Bewegungsförderung. Da Treppen zu den unfallträchtigsten Stellen im Haus gehören, trägt eine fachgerechte Planung und Ausführung entscheidend zur Sicherheit bei. Der ästhetische Anspruch muss mit den Normen und Regeln der Baukunde und den Auflagen von Behörden in Übereinstimmung gebracht werden. Eine ausreichende Treppenbreite, das Trittverhältnis, ein rutschfester Belag, gut sichtbare Treppenvorderkanten, normgerechte Geländer und Handläufe sowie eine gute Beleuchtung erhöhen die Sicherheit auf einer Treppe massgebend. Treppen stellen für Menschen mit Behinderungen oft unüberwindbare Hindernisse dar. Eine vorausschauende Planung vereinfacht auch ein nachträgliches Anpassen an veränderte Bedürfnisse.

2.007.01 «Treppen» (Fachbroschüre)

Weitere Informationen finden Sie im Ratgeber.

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Türen und Tore

Türe und Tore 

Täglich öffnen und schliessen Menschen mechanische oder automatische Türen und passieren Toranlagen. Nicht immer geschieht das völlig reibungslos. Türen, Tore und automatisierte Anlagen dürfen nur durch Fachpersonen eingebaut werden und sind regelmässig zu warten. Die spezifischen Normen sind einzuhalten. Nur dadurch kann die Sicherheit für Benutzende gewährleistet werden.

2.005.01 «Türen und Tore» (Fachbroschüre)

Weitere Informationen finden Sie im Ratgeber.