SPRACHE

Forschung

​Die bfu fo​rscht

Die bfu als Kompetenzzentrum hat sich einer wissensbasierten Prävention verpflichtet. Ihre Aktivitäten richten sich deshalb nach dem Stand der Forschung und den bekannten Good-Practice-Regeln der Prävention. Das Wissen erarbeitet sie teilweise durch eigene Forschungsprojekte, gibt aber auch Forschungsprojekte in Auftrag und fasst das weltweit verfügbare Wissen zusammen. Durch die Beantwortung der Fragen, wo und wie interveniert werden muss, steuert die bfu ihre eigenen Präventionsaktivitäten und soweit möglich auch diejenigen anderer Organisationen in der Schweiz.

Eine wichtige Grundlage für die Erfüllung dieser strategisch wichtigen Aufgabe ist die Erhebung und Bewertung des Sicherheitsniveaus in Strassenverkehr, Sport sowie Haus und Freizeit. Dazu gehört die Erhebung und Beschreibung der Unfallsituation nach Methoden der deskriptiven Epidemiologie. Besonderes Augenmerk wird den Trends im Unfallgeschehen gewidmet (z. B. demografische Entwicklung, verändertes Freizeitverhalten oder Zunahme von Elektrofahrzeugen). Die Erhebung und Bewertung des Risiko- und Sicherheitsverhaltens ist auch Grundvoraussetzung für die Planung von wirksamen und wirtschaftlichen Präventionsmassnahmen.

Neben dieser Grundlagenarbeit wirkt die bfu-Forschung auch bei der Planung und Umsetzung konkreter Präventionsmassnahmen mit (z. B. Pretests zu Kursen im Rahmen des 2-Phasen-Modells der Fahrausbildung, beim Austesten der Wirkung von Plakataktionen oder bei der Entwicklung neuer Skibindungen).

Schliesslich gehört auch die Evaluation von realisierten Massnahmen zum Tätigkeitsgebiet der bfu-Forschung. Die Ergebnisse dieser Analysen fliessen möglichst unmittelbar wieder in die Planung neuer Massnahmen ein. 

 

Forschun​​gsergebnisse

Publikationen downloaden

 

Sicherheitspolitik im Strassenverkehr – Grundlagen Via sicura

 

 

 

Artikel und Publikationen

Liste der bfu-Publikationen


Fachtagungen


ETSC – European Transport Safety Council

Zum ersten Mal seit 2001 ist die Anzahl Getöteter auf Europas Strassen im Jahr 2015 im Vergleich zum Vorjahr gestiegen.

2015 wurden 26 300 Personen auf Europas Strassen getötet, d. h. 1 % mehr als 2014. Das geht aus einem im Juni publizierten Bericht des Europäischen Verkehrssicherheitsrats (European Transport Safety Council ETSC) hervor, der die Daten von 28 EU-Mitgliedern, der Schweiz, von Norwegen, der Republik Serbien und von Israel sammelt.

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​Weitere ETSC-Informationen (auf Englisch)