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​Ab 2014 mehr Sicherheit im Strassenverkehr dank Via sicura
​Ab 2014 mehr Sicherheit im Strassenverkehr dank Via sicura

Fahren mit Licht am Tag obligatorisch, Alkoholverbot für Neulenker

Im Rahmen des Verkehrssicherheitsprogramms Via sicura treten am 1. Januar 2014 verschiedene neue Vorschriften im Strassenverkehr in Kraft. So müssen etwa Motorfahrzeuge künftig auch tagsüber mit eingeschaltetem Abblend- oder Tagfahrlicht verkehren. Und für Inhaber eines Lernfahr- oder Führerausweises auf Probe gilt fortan ein Alkoholverbot.

Ab 1. Januar 2014 müssen Lenker von Motorfahrzeugen, die nicht mit Tagfahrlichtern ausgerüstet sind, immer mit eingeschaltetem Abblendlicht verkehren. Diese Massnahme wird von der bfu – Beratungsstelle für Unfallverhütung sehr begrüsst, denn sie dient der Erhöhung der Verkehrssicherheit. Verschiedene Studien belegen nämlich, dass das Fahren mit Licht am Tag einen wichtigen Beitrag zur Erhöhung der Verkehrssicherheit leisten kann. Fahrzeuge mit eingeschaltetem Licht werden leichter wahrgenommen, weil sie sich besser von der Umgebung abheben. Die anderen Verkehrsteilnehmer können so ihre Distanz und Geschwindigkeit korrekter einschätzen. Dies hat für alle mehr Sicherheit zur Folge, denn auch die Schwächsten wie Fussgänger oder Radfahrer können Gefahren früher erkennen und sich vor ihnen schützen.

Wichtig zu wissen:

  • Die Tagfahrleuchten, mit denen in der Schweiz alle ab dem 1. Oktober 2012 typengenehmigten Autos ausgerüstet sein müssen, befinden sich nur vorne am Fahrzeug. Sie ersetzen nicht das Abblendlicht. Bei nasser Fahrbahn, Nebel, schlechten Sichtverhältnissen und in Tunneln müssen die Lenker also in jedem Fall sicherstellen, dass das Abblendlicht eingeschaltet wird; somit leuchten auch die Rücklichter.
  • Von der Pflicht ausgenommen sind Mofas, E-Bikes und Velos sowie Fahrzeuge, die vor 1970 in Verkehr gesetzt wurden.

 

Eine weitere wichtige Neuerung im Strassenverkehr betrifft die Inhaber von Lernfahr- und Führerausweisen auf Probe. Für sie gilt ab 1. Januar 2014 ein Alkoholverbot am Steuer. Fahren unter Einfluss von Alkohol ist eines der grössten Probleme für die Verkehrssicherheit. Alkohol beeinträchtigt die Fähigkeiten, die es zum Lenken eines Fahrzeuges braucht, und erhöht gleichzeitig die Bereitschaft, Risiken einzugehen. Dies ist ausgeprägt bei jungen Lenkern der Fall: Ihr Unfallrisiko steigt bereits mit wenig Alkohol stark an. Wahrnehmung, Fahrzeugbeherrschung und entsprechende Automatismen sind bei Neulenkern erst in der Aufbauphase. Diese Defizite werden durch Alkohol zusätzlich verstärkt.

Wichtig zu wissen:

  • Das Alkoholverbot gilt nicht nur für Neulenkende, sondern auch für alle auf Lern-/Übungsfahrten mitwirkenden Personen, also für Fahrlehrer und Begleitpersonen von Lernfahrten.
  • Ausserdem gilt das Verbot auch für Berufschauffeure.

Informationen zu den Massnahmen und Website der bfu-Kampagne «Null Promille. Null Probleme».

 

Bern, 30. Dezember 2013

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