Flüsse, Schnorcheln, Seen, Schwimmbad
2,8 Millionen Schweizerinnen und Schweizer baden und schwimmen. Davon verletzen sich im Schnitt jährlich rund 10 000, 20 ertrinken. Die Unfallrate hängt vom Badewetter ab. Im Hitzesommer 2003 starben 35 Personen beim Baden.
80 % der Ertrinkungsopfer sind männlich. Besonders gefährdet sind Jugendliche, Kinder und Kleinkinder. Junge Erwachsene ertrinken in der Regel in Flüssen und Seen. Risikofaktoren sind Leichtsinn, Selbstüberschätzung, Gruppendruck, Alkohol und Drogen. Ebenso können sich Kälte, Wind oder plötzliche Wetterumschläge verhängnisvoll auswirken. Kleinkinder bis 4 Jahre verunfallen am häufigsten durch einen Sturz in freie Gewässer. Kinder im Alter von 5 bis 9 Jahren verunfallen am häufigsten, indem sie in öffentlichen Schwimmbädern unbemerkt untergehen.
Tipps:
- Beaufsichtigen Sie kleine Kinder in Reichweite
- Konsumieren Sie vor und während dem Baden keinen Alkohol oder andere Drogen
- Lernen Sie (noch besser) schwimmen
- Befolgen Sie die 6 Baderegeln der SRLG
Siehe auch:
Kajaks, Kanus, Pedalos, Ruderboote, Schlauchboote, Segeln, Tauchen, Wasserskis, Wellenbretter, Windsurfen