Sobald die Temperaturen steigen, zieht es Hunderttausende zum Baden und Schwimmen. Doch das sommerliche Vergnügen hat auch seine Schattenseiten. Jährlich verunfallen in Schweizer Gewässern rund 15 000 Menschen beim Baden. Bei Unfällen von Kindern ist das Ertrinken sogar die zweithäufigste Todesursache.
Die wichtigste Voraussetzung für Aktivitäten im Wasser: gut schwimmen können. Darum sollten Kinder frühzeitig in Schwimmkurse geschickt werden. Kleine Kinder sollten nie unbeaufsichtigt am oder im Wasser gelassen werden – auch mit Schwimmhilfen nicht. Bei Fahrten mit Schlauchbooten empfiehlt sich das Tragen von gut sitzenden Rettungswesten.
Beim Schwimmen, Tauchen sowie Kanu- und Schlauchbootfahrten sollten Sie sich an die Regeln der Schweizerischen Lebensrettungs-Gesellschaft (SLRG) halten. Damit schwimmen Sie obenauf.
Verletzte nach Sportart, 2000–2006
Verletzte nach Sportart und Altersklasse, B 2002–2006
Getötete nach Sportartengruppe, 2006 / B 2002–2006
Schwerpunkte im Unfallgeschehen Sport, 2005
Tödliche Ertrinkungsunfälle in der Schweiz, 2000-2010