Ein Sturz ist schnell passiert und kann in unwegsamem oder steilem Gelände schwere Folgen haben – besonders, wenn man alleine unterwegs ist. Deshalb rät die bfu: Immer in Begleitung und nur mit gutem Schuhwerk sowie vollständiger Ausrüstung losziehen und die Route den eigenen Fähigkeiten anpassen. Jede Bergwanderung sollte sorgfältig geplant werden. Es ist sinnvoll, Dritte über die Tour zu informieren und sich bei der Ankunft zurückzumelden. Im Zweifelsfall besser umkehren.
Aktuell: Die Kampagne «Bergwandern – aber sicher»

Jedes Jahr verunfallen in der Schweiz durchschnittlich über 8500 Personen beim Bergwandern, rund 40 davon tödlich. Wer jedoch mit ein paar wenigen, einfachen Grundsätzen wandert, wandert nicht nur sicher sondern auch mit viel Lust und Freude. Genau dies soll die Kampagne «Bergwandern – aber sicher» vermitteln. Kampagnenträger sind die Schweizer Wanderwege, die bfu – Beratungsstelle für Unfallverhütung und Seilbahnen Schweiz sowie die Hauptsponsoren Atupri und Athleticum.
Die Kampagne läuft während den Bergwandersaisons 2013–2015. Vermittler der Kampagnenbotschaften sind primär Seilbahnstationen und Tourismusorganisationen in Bergwandergebieten.
Hier werden Wandernde mittels Plakaten und Informationsbroschüre auf die zentrale Botschaft der Kampagne aufmerksam gemacht: Machen Sie den Bergwander-Check PEAK:
Planung: Was habe ich vor?
Einschätzung: Ist diese Wanderung für mich geeignet?
Ausrüstung: Habe ich das Richtige dabei?
Kontrolle: Bin ich noch gut unterwegs?
Website mit Wettbewerb:
www.sicher-bergwandern.ch
Medienmitteilung vom 18. Juni 2013