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Senioren im Strassenverkehr 
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Senioren sind vor allem als Fussgänger schwer vom Unfallgeschehen betroffen. Senioren über 75 Jahren machen die Hälfte aller getöteten Fussgänger aus, was unter anderem auch mit der zunehmenden Verletzlichkeit des Körpers im Alter zusammenhängt.

 

Als Autofahrer sind die Senioren in der Unfallstatistik eher untervertreten. Etwa 9.5 % aller Verkehrstoten sterben bei einem Unfall, an dem ein Senior über 70 Jahren als PW-Lenker beteiligt war. Die Hälfte der Getöteten sind dabei die Seniorenlenker selber. Berücksichtigt man den zurückgelegten Weg, steigt das Unfallrisiko mit zunehmendem Alter an. Dies ist teilweise darauf zurückzuführen, dass Autofahrerende mit geringer Kilometerleistung vor allem auf unsichereren Strassen innerorts und auf Landstrassen unterwegs sind.

 

Senioren fahren seltener alkoholisiert, benützen öfter den Gurt und fahren kaum zu schnell. Ihr grösstes Problem ist das Abbiegen an Kreuzungen. Denn hierbei handelt es sich um komplexe Verkehrssituationen, die teilweise schnelles Reagieren erfordern. Ausserdem machen sie mehr Unfälle beim Parkieren.

 

Tipps:

  • Fahren Sie möglichst auf einfachen und bekannten Strecken.
  • Fahren Sie nicht mit dem Auto, wenn Ihnen die Verhältnisse nicht behagen (Regen, Dunkelheit, viel Verkehr).
  • Besprechen Sie Probleme beim Autofahren mit Ihrem Arzt, damit er Sie entsprechend beraten kann.
  • Bedenken Sie, dass Sie mit einem Verzicht auf den Führerausweis nicht unbedingt an Lebensqualität verlieren.

Siehe auch:

Fussgänger, Müdigkeit, Reaktionszeit 

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