Golf gehört nicht zu den Sportarten, die man mit einem grossen Unfallrisiko in Verbindung bringt. Gemäss UVG-Statistik verletzen sich jährlich ca. 540 Menschen dabei. Diese sind zu 2/3 männlich und mehrheitlich über 30 Jahre alt. Akute Verletzungen betreffen meist die unteren Extremitäten (Knie, Unterschenkel/Sprunggelenk) sowie Handgelenk, Hand und Finger. Ein Verletzungsrisiko besteht durch das Ausrutschen oder Umknicken beim Schlag sowie durch Golfbälle, die den Kopf treffen (2,5 % Schädel- und Gesichtsfrakturen). Langzeitbeschwerden sollten nicht unterschätzt werden. Sie treten meist durch Überbelastung des Rückens, des Handgelenks, des Ellenbogens und der Schulter auf.
Tipps:
- Eignen Sie sich eine korrekte Schlagtechnik an. Durch Unterricht von Anfang an bei ausgebildeten Trainern (sogenannten «Pros») führen Sie Bewegungsabläufe korrekt aus.
- Bereiten Sie sich durch ausgedehntes Aufwärmtraining und Stretching vor.
- Tragen Sie wetterfeste Kleidung sowie Schuhe mit Softspikes und schützen Sie sich mit Sonnencrème und Hut.
- Versichern Sie sich vor jedem Schlag oder Übungsschwung, dass ausreichend Platz vorhanden ist, damit Sie niemanden mit Schläger oder Ball treffen
- Machen Sie Mitspielende mit dem gängigen Warnruf «Fore» auf Gefahren aufmerksam.