In der Schweiz ereignen sich jährlich rund 2500 Fussgängerunfälle; ein Drittel davon auf Fussgängerstreifen. Besonders gefährdet sind Kinder und ältere Menschen. Senioren über 75 Jahren machen die Hälfte aller getöteten Fussgänger aus, was unter anderem auch mit der zunehmenden Verletzlichkeit des Körpers im Alter zusammenhängt. Die Sicherheit von Fussgängern lässt sich durch Massnahmen der Verhältnisprävention (Optimierung der baulichen Verhältnisse, der Signalisation, Beleuchtung usw.) und der Verhaltensprävention (Kommunikation und Instruktion des korrekten und sicheren Verhaltens, insbesondere beim Überqueren von Strassen) verbessern.
Tipps:
- Da Kinder vorwiegend durch Nachahmung lernen, sollten sich Eltern im Strassenverkehr stets korrekt und kindgerecht verhalten.
- Gehen Sie auf dem Trottoir mit grösstmöglichem Abstand von der Fahrbahn.
- Beim Überqueren einer Strasse: Achten Sie auf herannahende Fahrzeuge, signalisieren Sie klar die Absicht, die Strasse zu überqueren. Überqueren Sie die Strasse nie bei Rot. Ausserdem nie unmittelbar vor oder hinter einem Tram oder Bus, da der Überblick fehlt.
- Fussgänger sind bei Nacht für Autofahrer schlecht erkennbar. Helle Kleidung und lichtreflektierendes Material macht sie auf grössere Distanz sichtbar.
- Fahrzeuglenkende sollten auf ältere Fussgänger besondere Rücksicht nehmen.
Siehe auch:
Fussgängerstreifen, Kinder im Strassenverkehr, Pedibus, Schulwege, Senioren im Strassenverkehr, Sichtbarkeit bei Dunkelheit