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Basketball 
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Basketball ist ein rasantes Spiel auf engem Raum mit vielen «Stop and go»- und Sprungbewegungen sowie körperlichen Kontakten. Der Bewegungsapparat wird enorm gefordert und beansprucht. Etwa 130 000 Personen spielen gelegentlich bis regelmässig Basketball, davon haben etwa 15 000 eine Spiellizenz. Im Schnitt verletzen sich jährlich etwa 6000 Personen, vor allem Kinder, Jugendliche und Erwachsene bis 45 Jahre. Häufige Verletzungsursache ist der Kontakt mit dem Gegenspieler in Punktspielen. Betroffene Körperstellen sind vor allem die unteren Extremitäten (Unterschenkel / unteres und oberes Sprunggelenk), gefolgt von Handgelenk/Hand/Finger. Kapselbandverletzungen am Fussgelenk kommen besonders häufig vor. Das Kniegelenk ist speziell durch Überlastung gefährdet (50%), insbesondere auf einer harten Spielfläche.

 

Tipps:

  • Wärmen Sie sich gut auf, insbesondere bei kurzfristigen Einwechslungen und der damit oft verbundenen fehlenden Aufwärmphase. Wärmen Sie vor allem auch die Finger und dehnen Sie sie.
  • Tragen Sie Schuhe mit rutschfester Sohle, die Drehungen zulässt, mit Vorderfussdämpfung und wenn möglich hohem Schaft.
  • Vermeiden Sie harte und schlechte Bodenverhältnisse mit Verschmutzungen und Feuchtigkeitsansammlungen.
  • Tragen Sie keinen Schmuck wie Ketten, Finger- oder Ohrringe.
  • Gezieltes Balanciertraining auf einer weichen Unterlage oder einem Wackelbrett (propriozeptives Training) senkt das Risiko von Bandverletzungen an Knie- und Sprunggelenken erheblich.
  • Trainieren Sie die Rumpf- und beckenstabilisierende Muskulatur, um Dysbalancen entgegenzuwirken.

Siehe auch:

Handball, Volleyball

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