|
|
bfu – Beratungsstelle für Unfallverhütung
|
|
|
|
Aufbau und Führung eines Schwerpunkteprogramms für die Risikogruppe "Neulenker"
|
Projekttitel: |
Aufbau und Führung eines Schwerpunktprogramms für die Risikogruppe "Neulenker"
|
|
Projekt-Nr.: |
716.1001.61
|
|
Projektleitung: |
Roland Allenbach
|
|
Auftraggeber: |
bfu
|
|
Ausgangslage:
|
Junge Auto- und Motorradfahrer gefährden sich selber und andere Verkehrsteilnehmer überdurchschnittlich oft. In jedem dritten schweren PW-Unfall (schwer oder tödlich Verletzte) sind 18- bis 24-jährige PW-Lenker involviert. Das bevölkerungsbezogene Risiko eines schweren Verkehrsunfalls (schwer oder tödlich verletzt) liegt bei 18- bis 24-jährigen rund zweimal so hoch wie dasjenige der 25- bis 44-Jährigen.
|
|
Ziel:
|
Diese Zahlen belegen es deutlich: Neulenker sind eine zentrale Risikogruppe im Strassenverkehr. Die bfu will deshalb die Zahl der durch Neulenker verursachten schweren Unfälle in den nächsten 4 Jahren mit einem Sonderprogramm angehen. Dies erfordert neben einem evidenzbasierten Programm den konzentrierten und koordinieren Mitteleinsatz aller Partner.
|
|
Vorgehen:
|
Im Jahr 2008 soll das Programm gestartet werden. Dabei wird es insbesondere darum gehen:
- den Handlungsbedarf und die konkreten Ziele des Sonderprogramms zu quantifizieren.
- die bereits bestehenden bfu-Aktivitäten für diese Zielgruppe besser abzustimmen (2-Phasen-Modell der Fahrausbildung: Lehrmittel, Beratung, Unterstützung QS-Auftrag des VSR, Evaluationsstudie; Broschüre Neulenker, Forderung nach Alkoholverbot prominent plazieren, weitere punktuelle Aktivitäten). Die bisherigen Tätigkeiten der bfu – mit Ausnahme der Evaluationsstudie 2-Phasen-Modell – würden künftig als Teilprojekte (Tasks) des Schwerpunktprogramms fungieren
- ein mehrjähriges Massnahmenpaket – zusammen mit den Partnern – zu schnüren (Festlegung der Prioritätenliste, Synergiemöglichkeiten, Koordinationsbedarf)
- Massnahmen einzuleiten
|
|
Nutzen: |
Die bfu kann sich als Kompetenzzentrum in der Prävention von Strassenverkehrsunfällen profilieren. Die Koordination der Tätigkeiten wird die Wirkung der Massnahmen steigern und Ressourcen können effizienter eingesetz werden.
|
|
Terminplan: |
2008 - 2011
|
|
|
|
|
Projektteam: |
Stefan Siegrist |
|
|
|
|
|
Roland Allenbach |
|
|
|
|
|
N.N. Abt. Leiter FO |
|
|
|
|
Mario Cavegn |
|
|
|
|
N.N. Abt. ERZ |
|
|
|
|
6 Mitglieder AG SV |
|
|
|
|
|
|
|
|
|