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EU-Projekt: RIPCORD Best Practice Infrastruktur 

Teilprojekttitel:

RIPCORD: Best Practice Infrastruktur (EU-Projekt)

 

Projekt-Nr.:

141.1005.61

 

Teilprojektleitung:            

Gianantonio Scaramuzza

 

Auftraggeber:

EU

Ausgangslage:

 

Die EU hat sich zum Ziel gesetzt, die Zahl der Verkehrstoten bis ins Jahr 2010 zu halbieren. Infrastrukturelle Interventionen stellen dabei einen wesentlichen Beitrag dar. Das Problem ist, dass in den verschiedenen europäischen Ländern eine Vielzahl von verkehrstechnischen Definitionen, Vorgehen und Massnahmen bestehen. Dies erschwert ein systematisches Vorgehen in der Unfallprävention sowohl bezüglich Vereinheitlichung als auch Effizienz der infrastrukturellen Interventionen (Nutzen-Kosten).

 

Ziel:

 

Der europäischen Verkehrspolitik soll die nötige wissenschaftliche Unterstützung geliefert werden, um die Halbierung der Verkehrstoten bis 2010 zu erreichen. Insbesondere sind folgende Teilziele vorgegeben:

  • Bestimmung der besten bestehenden Massnahmen und Optimierung derselben
  • Entwickeln von Instrumenten, die es erlauben, die Auswirkungen auf die Verkehrssicherheit von infrastrukturellen Interventionen zu ermitteln.
  • Insbesondere Entwickeln von Instrumenten zur Verbesserung der Verkehrssicherheit auf Landstrassen
  • Lösungen zu infrastrukturellen Verkehrssicherheitsfragen aufzeigen, wo der aktuelle Forschungsstand bisher keine zufrieden stellenden Ergebnisse liefern konnte

Vorgehen:

 

Der Forschungsauftrag ist in 14 Workpackages unterteilt. Die bfu ist in den beiden Arbeitsgruppen 4 (Best Practice guidelines on Road Safety Audit) und 6 (Best Practice guidelines on Blackspot management and Safety Analysis of Road Networks) tätig. Überschneidungen mit der inhaltlich verwandten Arbeitsgruppe 5 (Best Practice guidelines on Road Safety Inspection) sind unumgänglich, sodass die bfu auch zu dieser Arbeitsgruppe inhaltliche Beiträge liefern wird.

Grundsätzlich wird bestehendes Know-how mittels Literaturrecherche und Befragung von zuständigen Behörden in den jeweiligen Ländern erhoben. Die Resultate werden in den Arbeitsgruppen evaluiert und vermutlich basierend auf Experten-Rating die Best Practice bestimmt.

Die Resultate werden in einem Safety Handbook for Secondary Roads publiziert.

 

Nutzen:

  • Vergleich der Schweizerischen Vorgehensweisen insbesondere bezüglich Gefahrenstellensanierung und  Safety Audit mit denjenigen anderer europäischer Länder
  • Inputs zur Verbesserung von Schweizerischen Lösungen sowie zur Einführung von neuen Lösungs-Ansätzen
  • Erfahrungsaustausch mit ausländischen Fachleuten.

Terminplan:

 2003 - 2007

 

 

 

 

Projektteam:

Gianantonio Scaramuzza

 

 

 

 

Christian A. Huber

 

 

 

Corina Imseng


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