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Disparités régionales des accidents de la route (Regionale Disparitäten der Strassenverkehrsunfälle) 

Projekttitel:

Disparités régionales des accidents de la route
(Regionale Disparitäten der Strassenverkehrsunfälle)

 

Projekt-Nr.:

121.1009.61

 

Projektleitung:            

Yvonne Achermann

 

Auftraggeber:

bfu

 

Ausgangslage:

 

Das Tessin und die Romandie weisen höhere bevölkerungsbezogene Raten schwerer Unfälle auf als die Deutschschweiz. Im SINUS-Bericht hat die bfu diesen und weitere Unterschiede bezüglich zentraler Verkehrssicherheitsindikatoren zwischen den drei Landesregionen ausgewiesen.  Insbesondere die Unterschiede auf Unfallebene können nicht interpretiert werden, wenn sie nicht systematisch mit relevanten Messgrössen in Bezug gesetzt werden.

 

Ziel:

 

  • Ergänzung des bislang nur punktuell vorhandenen Wissens zum relativen Sicherheitsniveau in den drei Schweizer Sprachregionen
  • Formulierung von Empfehlungen für zielgerichtete Prävention
  • Formulierung des allfälligen Forschungsbedarfs

Vorgehen:

 

  1. Vergleich der drei Sprachregionen unter Beizug vorhandener Datenquellen*:
  2. Literaturanalyse
  3. Formulierung der Fragestellungen und Hypothesen sowie Methodenbeschrieb (multivariate Analysen, Faktoranalysen, etc.)
  4. Unfälle mit Schwerverletzten und Getöteten: Beschreibung der Entwicklung der letzten zehn Jahre
  5. Berechnung und Vergleich von Unfallraten (Bezugsgrössen: Bevölkerung, Altersstruktur, Fahrleistung, Verkehrszusammensetzung, Besitz Führerausweis, Verfügbarkeit Motorfahrzeuge, Fahrzeugbestand, Verkehrsinfrastruktur, Strassennetz, etc.)
  6. Vergleich von sicherheitsrelevanten Verhaltensweisen
  7. Vergleich von Einstellungen ggü. Risiken und Sicherheitsmassnahmen
  8. Vergleich von Indikatoren zur qualitativen und quantitativen Umsetzung erwiesenermassen wirksamer Sicherheitsmassnahmen
  9. Synthese und Fazit (Verfassen des Reports)
  10. Publikation des Reports und der Forschungsnews

* Strassenverkehrsunfälle (BFS), Mikrozensus zum Verkehrsverhalten, Meinungsumfrage bfu, FABER, ADMAS, Strafurteilsstatistik (Straftaten gegen das Strassenverkehrsgesetz) Bevölkerungsstatistik, Indikatorensystem Verkehrsdelinquenz/Befragung der Motorfahrzeuglenkenden (BeMo), Strassenfahrzeugstatistik, Volksabstimmungen betreffend Tempolimiten, etc.

 

Nutzen:

Die Ergebnisse zeigen auf, ob und mit welcher Ausrichtung die Prävention von Strassenverkehrsunfällen in der Schweiz vermehrt (sprach)regionalisiert werden soll.

 

Terminplan:

 

 

 

 

 

Projektteam:

Yvonne Achermann

 

 

 

 

Uwe Ewert

 

 

 

 

Abteilungsleiter

 

 

 

Corina Imseng
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