Teilprojekttitel:
SINUS-Report 2008 – Sicherheitsniveau und Unfallgeschehen im Strassenverkehr 2007
Projekt-Nr.:
111.1002.61
Teilprojektleitung:
Stefan Siegrist
Auftraggeber:
FVS
Ausgangslage:
Alle Halter von Motorfahrzeugen leisten jährlich einen Beitrag zur Unfallverhütung im Strassenverkehr. Die Haftpflichtversicherer überweisen 0.75 % der Nettoprämie an den Fonds für Verkehrssicherheit. So stehen jährlich gegen 20 Mio. CHF für Massnahmen zur Unfallverhütung zur Verfügung. Der Fonds für Verkehrssicherheit (FVS) verwaltet diese Mittel. Die vom Bundesrat gewählte Verwaltungskommission entscheidet über deren Verwendung.
In der entsprechenden Botschaft über einen Beitrag für die Unfallverhütung im Strassenverkehr (Unfallverhütungsbeitragsgesetz) ist festgehalten, dass insbesondere auf bestehender Infrastruktur aufgebaut und keine neue, eigene Unfallverhütungsorganisation aufgezogen werden soll.
Im Zuge der Neuausrichtung des FVS beschloss dessen Verwaltungskommission, in Zukunft eine Vergabepolitik anzuwenden, die auf Unfallschwerpunkte und wirksame Massnahmen ausgerichtet ist. Voraussetzung für eine solche Vergabepolitik ist ein umfassendes Wissensmanagement. Die Verwaltungskommission des FVS hat an der Sitzung vom 08.09.2004 beschlossen, der bfu einen langfristig angelegten Leistungsauftrag für die Erarbeitung der dazu notwendigen Grundlagen zu erteilen. Dieser Teilauftrag umfasst eine allgemeine Analyse des Unfallgeschehens.
Ziel:
Das Ziel der Analyse ist die Darstellung und Erklärung der Unfallsituation als eine notwendige Voraussetzung zielgerichteter Prävention. Das Ziel der Analyse ist es ebenfalls, das Ausmass, die Entwicklung und mögliche Ursachen von schweren Verkehrsunfällen aufzuzeigen. Daraus sollen Erfolg versprechende Interventionsansätze vorgeschlagen werden.
Vorgehen:
Die Situationsanalyse zum Unfallgeschehen beinhaltet folgende Arbeiten:
Nutzen:
Grundlage für die Finanzierung von Präventionsprojekten durch den FVS
Terminplan:
Projektteam:
Abteilungsleiter
Roland Allenbach
Steffen Niemann