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Erhebung Geschwindigkeit 

Projekttitel:

Datengrundlagen: Risiko- und Schutzverhalten

 

Projekt-Nr.:

111.1004.61

 

Projektleitung:            

Steffen Niemann

 

Auftraggeber:

bfu

 

Ausgangslage:

 

Rund 40 Prozent der tödlichen Unfälle im Strassenverkehr stehen in Zusammenhang mit dem Geschwindigkeitsverhalten der Verkehrsteilnehmer. Da das Geschwindigkeitsverhalten einen wesentlichen Einfluss auf die Luftschadstoffemissionen des Strassenverkehrs hat, wurde das IVT der ETH Zürich vom BUWAL beauftragt, das Geschwindigkeitsverhalten und den Verkehrsablauf auf Autobahnen und Ausserortsstrassen zu erheben. Die gleichen Daten können auch zur Beurteilung des Sicherheitsniveaus herangezogen werden. Da in diesem Projekt die Erhebung auf Innerortsstrassen nicht vorgesehen war, hat sich die bfu entschieden, diese zusätzlichen Erhebungen finanziell zu unterstützen und erhält im Gegenzug dazu die Auswertungen des Geschwindigkeitsverhaltens aller drei Strassenarten (Autobahnen, Ausserortsstrassen, Innerortsstrassen).

 

Ziel:

 

Das Geschwindigkeitsverhalten auf Autobahnen, Ausserorts- und Innerortsstrassen soll mittels stichprobenartiger Erhebungen erfasst und die zum Teil vorhandenen Zeitreihen fortgeführt werden.

 

Vorgehen:

 

  1. Fortführung der permanenten Erhebungen
    Es werden pro Strassenart mind. 10 Messstellen benötigt, total also 30. Das IVT verwendet dazu (z. T. schon lange) bestehende Zählstellen und erhebt die Variablen (Geschwindigkeiten und Zeitlücken) mittels fest instal­lierten Induktionsschleifen, Radar oder Messpfosten.
  2. Vorprojekt
    Die bisherigen Erhebungen sind nicht repräsentativ für die CH. In einer Pilotstudie (Vorstudie) ist deshalb ein (Ideal-) Modell für die künftigen Geschwindigkeitserhebungen zu erarbeiten. Das bisherige Konzept soll bzgl. Repräsentativität (z. B. Sprachregionen, Tagesverlauf etc.) optimiert werden. Dabei soll auch auf Erkenntnisse des EU-Projektes SafetyNet abgestützt werden. Vorgesehen im 07.

 

Nutzen:

Zur Beurteilung des Sicherheitsniveaus bzw. der Veränderungen im Unfallgeschehen sind u. a. auch Verhaltens­daten von Bedeutung. Über Geschwindigkeiten sind keine Daten aus der Schweiz verfügbar, so dass diese Erhebungen zentral sind.

 

Terminplan:

permanent

 

 

 

 

Projektteam:

Steffen Niemann

 

 

 

 

Roland Allenbach

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



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