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Erhebung polizeiliche Überwachungstätigkeit 

Teilprojekttitel:

Erhebung polizeiliche Überwachungstätigkeit

 

Projekt-Nr.:

111.1001.61

 

Teilprojektleitung:            

Uwe Ewert

 

Auftraggeber:

bfu/BFS

 

Ausgangslage:

 

Der Beitrag von Polizeikontrollen zur Verhütung von Unfällen mit Verletzungs- oder Todesfolgen ist unbestritten. Die bfu hat 1999 in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Statistik (BFS) erstmals die Ressourcen und Kontrollaktivitäten der Polizei gesamtschweizerisch erfasst sowie die Auto fahrende Bevölkerung zu ihrer Wahrnehmung und Beurteilung von Verkehrskontrollen befragt (bfu-Report Nr. 47, 2001). Der Bericht schliesst mit der Formulierung von Optimierungsmöglichkeiten sowie mit dem Vorschlag, die Indikatoren erfolgreicher Verkehrskontrollen als Basis für die Qualitätssicherung und für Evaluationsvorhaben permanent zu erheben. Zu diesem Zweck wurde eine Arbeitsgruppe mit Vertretern der Polizei, dem BFS und der bfu ins Leben gerufen.

 

Ziel:

 

Ziel der Forschungsarbeit ist es, mit einer permanenten, periodisch durchgeführten Erhebung Informationen über Ausmass, Qualität und Auswirkungen der  Polizeikontrollen zu gewinnen. Es sollen sowohl Informationen zu den Ressourcen und Kontrollaktivitäten der Schweizer Polizeikorps (Teilziel 1) als auch zur subjektiven Einschätzung der Delikt- und Kontrollhäufigkeit und der Sanktionserfahrung der Schweizer Autofahrerinnen und Autofahrer (Teilziel 2) erhoben werden.

 

Vorgehen:

 

Im ersten empirischen Teil werden die Kontrollstrategien, die Kontrollintensität sowie die Ressourcen und Entwicklungstendenzen der Schweizer Polizeikorps erhoben und beschrieben. Im zweiten empirischen Teil wird eine repräsentative Gruppe von Schweizer Autofahrerinnen und Autofahrern (n = ca. 3'000) zu folgenden Themen befragt: Soziodemographie, Autofahren, Verfehlenshäufigkeit, subjektive Kontrollwahrscheinlichkeit, Sanktionserfahrung. Sämtliche Resultate werden mit denjenigen aus der früheren Erhebung (1999, 2002) verglichen und in ihrer Bedeutung für die Rechtspflege (BFS) und die Verkehrssicherheit (bfu) diskutiert. Die bfu verwendet die in diesem Projekt erhobenen Ergebnisse zudem als Basis für die Evaluation neuer Gesetze (SVG-Revision).

 

Nutzen:

Die bfu kann aufgrund der Ergebnisse die Qualität, Intensität und unmittelbaren Auswirkungen der wichtigen Präventionsstrategie Enforcement in ihrer Entwicklung erkennen und darauf zu reagieren. Im Weiteren dienen die Zeitreihen auch als Grundlage für die Evaluation von Massnahmen.

Den Polizeikorps dienen die Daten als Feedback und Grundlage für das Qualitätsmangement.

Die Resultate sind zu finden unter: http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/rechtspflege/indic/ind11.html

 

Terminplan:

 2007

 

 

 

 

Projektteam:

Uwe Ewert

 

 

 

 

Stefan Siegrist

 

 

 



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