Ausgezeichnet werden Gemeinden, die durch spezielle Anordnungen (Technik, Organisation, Aktion, Erziehung, Reglementierung) in den Bereichen Strassenverkehr, Sport, Haus und Freizeit zur Unfallverhütung und Sicherheit beigetragen haben. Die Leistungen werden nach Innovation, Sicherheitsrelevanz und Umsetzbarkeit beurteilt. Die Jury besteht aus je einer Vertreterin oder einem Vertreter des Gemeinde- und des Städteverbands, zwei Vertreterinnen oder Vertretern der bfu sowie einer oder einem bfu-Sicherheitsdelegierten.
Der Preis wird im Zweijahresturnus im Rahmen einer Veranstaltung verliehen und ist als weiterer Ansporn zur Realisierung von Sicherheitsanliegen in der Gemeinde gedacht. Die Preissumme beträgt CHF 15 000.–. Der Preis wurde 1999 zum ersten Mal verliehen. Teilnehmen können alle politischen Gemeinden der Schweiz und des Fürstentums Liechtenstein.
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Bisherige Preisträger
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2011: Basel BS und Bern BE
Diesjährige Preisträger sind die Städte Basel und Bern, die beide über ein umfassendes Gesamt-Verkehrssicherheitskonzept und einen Massnahmenplan verfügen, nach dem Unfallschwerpunkte seit Jahren systematisch saniert werden. Medienmitteilung 15.11.2011
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2009: Entlebuch LU
Mit ihrem beispielhaften Konzept «Sicherheit mit System» geht die Gemeinde Entlebuch zum Wohl der Bevölkerung deutlich über das gesetzliche Minimum hinaus. Durch konsequente Umsetzung von Massnahmen seit der Einführung des Konzeptes, sorgt die Gemeinde laufend für mehr Sicherheit und Lebensqualität.
Medienmitteilung 17.11.2009
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2007: Schaan / FL
Nachdem ein elfjähriges Mädchen vor sieben Jahren auf dem Schulweg bei einem Verkehrsunfall tödlich verletzt wurde, hat die Gemeinde Schaan unter dem Titel «kindersicher» ein umfassendes und beispielhaftes Konzept für mehr Sicherheit entwickelt und umgesetzt.
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2005: Zollikon / ZH Die Einführung von Tempo-30-Zonen in allen siedlungsorientierten Quartieren der Gemeinde, in Rekordzeit und mit bescheidenem Budget, fand Beachtung im ganzen Land.
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2004: Lyss / BE Mit dem Velokonzept wurden die Strassen besonders auch für Velo fahrende Schüler und Schülerinnen sicherer. Gefährliche Abschnitte wurden saniert, Markierungen angebracht und mehr Abstellplätze zur Verfügung gestellt.
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2003: Bösingen / FR Die Gemeinde verbesserte die Sicherheit der Schulwege und sanierte auf ihren Schularealen und in Schulbauten Risikostellen wie Geländer, Brüstungen und Treppenhäuser.
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2001: Genève / GE Im Rahmen eines «Fussgängerplans»– Teil eines städtebaulichen Gesamtkonzepts – baute die Stadt Fussgängerrouten mit insgesamt 61 neuen Querungen mit Lichtsignalanlagen oder Mittelinseln.
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2000: Lavertezzo / TI In den unberechenbaren Stromschnellen des Flusses Verzasca ertranken immer wieder zahlreiche Badende.Die Gemeinde handelte und lancierte eine breit angelegte Informationskampagne, indem sie an den Gefahrenstellen Informations- und Signaltafeln montieren liess.
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1999: Meggen / LU Die Gemeinde realisierte ein umfassendes Fussgängerkonzept. Unter anderem sanierte sie sämtliche Fussgängerquerungen. |
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